Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken

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This is a text block. Click the edit button to change this text.aDem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken gehören sehr viele Privatbanken aus Deutschland an. Auch wenn die Mitgliedschaft nicht verpflichtend ist, nehmen viele Banken diese Möglichkeit gerne in Anspruch, zumal eine gute Einlagensicherung auch immer eine gute Werbung für die eigenen Anlageprodukte darstellt.

Für weitere Informationen über die Organisation, die genaue Regelung bezüglich der Einlagensicherung und weitere ergänzende Festlegungen finden sie im Folgenden einen umfassenden Überblick dieses Einlagensicherungssystems.

Organisation

An die Mitgliedschaft einer Bank im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sind gewisse Bedingungen geknüpft, die die Banken unbedingt erfüllen müssen. So ist es Pflicht, dass eine Bank jedes Jahr eine Umlage in Höhe von 0,3% des Bilanzpostens “Verbindlichkeiten gegenüber Kunden” an den Einlagensicherungsfonds entrichtet. Neu aufgenommene Banken müssen am Anfang zudem einmalig eine Umlage von 0,9% des oben genannten Bilanzpostens zusätzlich zahlen. Darüber hinaus muss eine Bank, die Mitglied im Einlagensicherungsfonds werden möchte, auch Mitglied im Prüfungsverband deutscher Banken e.V. werden, was jährliche zusätzliche Prüfungen einer Bank zur Folge hat. Zudem werden die Banken aufgrund ihrer Geschäftssituation regelmäßig einer Klassifizierung unterzogen, die einen Aufschluss über ihre Bonität geben soll. Dabei gibt es 22 verschiedene Ratingklassen, die von AAA bis zur Klasse D reichen, wobei für eine dauerhafte Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds die Klassifizierung BBB+ erforderlich ist. Droht eine Bank Gefahr zu laufen, diese Klasse nicht zu erreichen, werden Gegenmaßnahmen angeregt, was als eine Art Frühwarnsystem verstanden werden kann.

Art und Höhe der Einlagensicherung

Die Einlagensicherung umfasst hauptsächlich Nichtbankeneinlagen und sichert diese bis zu einem Wert von 30% des maßgeblichen Eigenkapitals einer Bank ab. Es sind jedoch lediglich Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen der Kunden und die entsprechenden Zinsen abgesichert, wohingegen Inhaberschuldverschreibungen keinen Schutz durch den Einlagensicherungsfonds erhalten. Wer also ein Guthaben auf seinem Girokonto hat, wird durch den Einlagensicherungsfonds ebenso geschützt, wie ein Anleger, der ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto bei einer Bank eröffnet hat. Wer dagegen Inhaberzertifikate sein Eigen nennt, kann nicht auf eine Absicherung durch den Sicherungsfonds hoffen. Sparbriefe werden nämlich nur berücksichtigt, wenn sie auf den Namen einer Person ausgeschrieben sind. Die Einlagensicherung gilt darüber hinaus nur für Einlagen, die nicht schon von der gesetzlichen Sicherung abgedeckt werden.

Ergänzende Festlegungen

Da es durchaus passieren kann, dass eine Bank nicht mehr Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Verbandes deutscher Banken ist, stellt sich natürlich die Frage, was in einem solchen Fall geschieht. Die Statuten besagen, dass eine Bank ihre Kunden unverzüglich über eine solche Veränderung aufzuklären hat, so dass diese die Möglichkeit besitzen, ihre Einlagen zurückzufordern und entsprechende Verträge zu kündigen. Dafür besteht in der Regel einen Monat Zeit, wobei die Einlagen bei Kündigung innerhalb der Frist solange Bestandsschutz genießen, bis die Kündigung auch tatsächlich vollzogen ist.

Absenkungen von Sicherheitsgrenzen müssen die Banken ihren Kunden nur mitteilen, wenn dadurch tatsächlich die Sicherung ihrer Einlagen in Gefahr geraten könnte. Dies ist aufgrund der hohen Absicherung fast nie der Fall, jedoch besteht für interessierte Kunden die Möglichkeit, unter http://www.bankenverband.de die jeweiligen Sicherungsgrenzen der angeschlossenen Geldinstitute jederzeit abzufragen.

Der Einlagensicherungsfonds schafft Vertrauen

Durch die recht strengen Regelungen für die Mitgliedsbanken im Bereich von Prüfungsfristen und Sicherungsmaßnahmen ist der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken definitiv eine Institution, die den Anlegern das nötige Vertrauen geben kann, dass ihre Einlagen gut abgesichert sind. Sollten tatsächlich einmal Gefahren für die Einlagensicherung auftreten, so wird dies den Anlegern frühzeitig mitgeteilt, so dass diese entsprechende Maßnahmen ergreifen können. Alles in allem wird hier also ein Sicherungssystem geboten, mit dem man als Anleger ruhig schlafen kann.

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