Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken

VÖB

Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschlands e.V. ist zu dem Zweck gegründet worden, die Anleger einer öffentlichen Bank zu entschädigen, falls das Kreditinstitut in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Um dieses Ziel zu erreichen wurde ein Reglement geschaffen, welches den Mitgliedsbanken entsprechende Pflichten auferlegt, die dem Ziel der Einlagensicherung dienen.

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Nachfolgend wird ein Überblick über die verschiedenen Regelungen für Banken und die Art sowie die Höhe der Einlagensicherung geboten.

Organisation

Eine Bank, die Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschlands werden möchte, muss vorher einen Nachweis darüber erbringen, dass zum Zeitpunkt des Eintritts geordnete wirtschaftliche Verhältnisse herrschen, was bedeutet, dass die Bank problemlos allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Der Fonds überprüft regelmäßig, ob eine Bank in Schwierigkeiten gerät und versucht, um in einem solchen Fall Hilfestellungen zur Überwindung dieser Probleme zu geben. Auflagen kann der Einlagensicherungsfonds allerdings erst machen, wenn ein Sicherungsfall auch wirklich eingetreten ist. Zur Aufbringung des Fondsvermögens ist eine Mitgliedsbank verpflichtet, jährlich 0,005% ihrer zu sichernden Einlagen von Kunden (Tabelle unten) an den Fonds abzuführen. Geldinstitute mit Gewährträgerhaftung haben dagegen eine jährliche Umlage in Höhe von 0,075% der Kundeneinlagen zu leisten. In Sicherungsfällen können bestimmte Nachschüsse verlangt werden, die das Fondsvermögen entsprechend auffüllen. Wird eine öffentliche Bank neu in diesen Einlagensicherungsfonds aufgenommen, muss sie zusätzlich eine Einmalzahlung leisten, deren Höhe vom Fondsbeirat bestimmt wird.

Art und Höhe der Einlagensicherung

Die Absicherung des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschlands ist nicht auf eine bestimmte Quote begrenzt, sondern es werden tatsächlich 100% der Einlagen jedes Kunden geschützt. Zu schützende Einlagen sind dabei alle Nichtbankeneinlagen, die nicht schon durch die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt werden. Konkrete Beispiele stellen hierbei Sichteinlagen auf Girokonten, Spareinlagen auf einem Tagesgeldkonto oder einem Sparbuch, sowie auch Termingelder und das Festgeld dar. Inhaberschuldverschreibungen und natürlich auch Aktien und Wertpapiere werden dagegen nicht durch den Einlagensicherungsfonds geschützt, da sie lediglich von den Banken verwahrt werden.

Ergänzende Regelungen

Eine Absenkung der Sicherungseinlage ist im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschlands nicht vorgesehen, da das Ziel eine volle Absicherung aller zu schützenden Einlagen ist. Sollte jedoch ein Bankinstitut aus dem Einlagensicherungsfonds ausscheiden, so sind die Einlagen der Kunden noch für 12 Monate geschützt. Diese Regelung gilt auch für Einlagen, die in dieser Zeit noch neu hereingenommen werden. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf die Entschädigung für verlorene Einlagen, obwohl der Fonds selbstverständlich bestrebt ist, das Vertrauen in die Einlagensicherung zu erhalten.

Die Mitgliedsbanken sind zudem verpflichtet, den Kunden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen darüber aufzuklären, dass das entsprechende Geldinstitut Mitglied im Einlagensicherungsfonds für öffentliche Banken ist. Dies soll sicherstellen, dass der Kunde genaue Transparenz über die Absicherung seiner Einlagen erhält.

Das Einlagensicherungssystem öffentlicher Banken ist solide

Schaut man sich zusammenfassend die Maßnahmen zur Institutssicherung und die Leistungen im Sicherungsfall an, so kann man sagen, dass die Einlagensicherung für öffentliche Banken auf einer soliden Basis steht. Die Absicherung nach Ausscheiden einer Bank aus dem Einlagensicherungsfonds für weitere 12 Monate ist zudem äußerst komfortabel, so dass man als Anleger von Tagesgeld, Festgeld oder anderen als sicher geltenden Investitionsmöglichkeiten wirklich keine Angst um seine Einlagen zu haben braucht.

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