Einlagensicherung Großbritannien

Financial Services Compensation Scheme (FSCS) lautet die offizielle Bezeichnung des britischen Einlagensicherungsfonds. Das FSCS ist seit 2001 für die Absicherung von Kundengeldern zuständig.

Als Maximalbetrag wurden ab dem 01.01.2011 100.000 EUR festgelegt, die zu 100 Prozent abgedeckt werden. Bis zum 31.12.2010 lag dieser Wert bei 50.000 GBP, was einem Gegenwert von rund 65.000 Euro entsprach. Damit erfüllt die Einlagensicherung die Regelung der EU, die seit 2011 eine Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kunde vorschreibt.

EU-Vorschrift zur Einlagensicherung

Diese Neuregelung kann als “Kind der Wirtschaftskrise” bezeichnet werden. Verabschiedet wurde sie Ende 2008, als die Angst der Anleger, bei einer Bankenpleite leer auszugehen, langsam aber sicher zunahm. Sie soll verhindern, dass Geld nicht unter der Matratze gehortet, sondern nach wie vor angelegt wird. 20.000 Euro waren EU-weit bislang als Höchstgrenze vorgesehen und auch nur zu 90 Prozent abgesichert. Das Eigenrisiko von zehn Prozent wurde komplett gestrichen und der Schutz auf 50.000 Euro angehoben. Ab 2011 erfolgte der nächste Schritt. Fortan muss die Einlagensicherung 100.000 Euro pro Kunde betragen.

Britische Einlagensicherung im Überblick

Bis zum Termin muss auch der staatliche britische Einlagensicherungsfonds reagieren. Der Ursprung der Einlagensicherung in Großbritannien liegt im Jahr 1987. Auf den Weg gebracht wurde sie durch den Banking Act, der Kunden vor der Zahlungsunfähigkeit von Banken schützen soll. Eine erste Anpassung an die seinerzeit geltenden EU-Richtlinien erfolgte 1995 im Rahmen der Credit Institutions Regulation. Bis zum 7. Oktober 2008 wurde die Grenze bei 35.000 Pfund gezogen. Auf 50.000 Pfund angehoben wurde sie zum 7. Oktober 2008 und ab 01.01.2011 auf 100.000 EUR. Ansprechpartner für Anleger ist seit 2001 das FSCS mit Sitz in London.

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