Sparkassenstützungsfonds

des Sparkassen- und Giroverbandes

Die Sparkassenstützungsfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes sind für die Einlagensicherung bei den regionalen Sparkassen zuständig. Das Hauptziel ist dabei jedoch die Institutssicherung, die automatisch auch eine volle Einlagensicherung mit sich bringt, denn wenn eine Insolvenz abgewendet wird, müssen die Kunden auch nicht um ihre Einlagen bangen.

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Um diese Institutssicherung zu erhalten, stellt der jeweilige Sparkassenstützungsfonds gewisse Anforderungen an die jeweiligen Institute, die im Folgenden näher beleuchtet werden sollen.

Organisation

Die 11 regionalen Sparkassenstützungsfonds sind zusammen mit dem Sicherungsfonds der Landesbausparkassen und der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen in einem Haftungsverbund zusammengeschlossen. Innerhalb dieses Haftungsverbundes bestehen umfassende Berichts- und Informationspflichten bezüglich der finanziellen Situation einzelner Mitgliedsbanken. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche Frühwarnsysteme eingeführt, die schon am Anfang einer drohenden Krise helfen sollen, entsprechend gegenzusteuern. Damit ein Mitglied eines Fonds finanzielle Leistungen erhält, müssen oftmals strenge Auflagen eingehalten werden, die durchaus erheblichen Einfluss auf die Geschäftspolitik eines Institutes haben können. Die Beiträge an die jeweiligen Sparkassenstützungsfonds sind nicht festgelegt, sondern orientieren sich zum einen an den Risikofaktoren, die ein Institut mitbringt und zum anderen am Fondsvermögen, welches einen bestimmten Wert nicht unterschreiten darf. Das Fondsvermögen muss jedoch nur zu einem Drittel hinterlegt werden, wohingegen für die restlichen zwei Drittel eine Nachschusspflicht besteht. Sollte ein regionaler Sparkassenstützungsfonds nicht über die Mittel verfügen, eine entsprechende Stützungsmaßnahme erfolgreich durchzuführen, greifen als nächste Stufe der Absicherung die Barmittel und Nachschüsse der anderen regionalen Sparkassenstützungsfonds.

Art und Höhe der Einlagensicherung

Die Einlagensicherung durch die Sparkassenstützungsfonds wird immer zu 100% garantiert, weil man stets darauf bedacht ist, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass ein Mitgliedsinstitut Insolvenz anmelden muss. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass alle Kundeneinlagen abgesichert werden können. Die Statuten der Sparkassenstützungsfonds erwähnen die Einlagensicherung selbst jedoch kaum, weil man immer auf den Institutsschutz bedacht ist. Da zudem bisher noch nie eine Sparkasse oder eine Landesbank Insolvenz anmelden musste, ist auch nicht klar, wie in einem solchen fast unmöglichen Fall die konkrete Einlagensicherung aussähe.

Man kann damit allerdings feststellen, dass die Einlagensicherung für alle Geldanlagen und Sichteinlagen wie zum Beispiel ein Tagesgeldkonto, ein Girokonto oder auch eine Festgeld Anlage, die man direkt mit der Sparkassen-Gruppe als Vertragspartner abgeschlossen hat, den kompletten Schutz des Haftungsverbundes genießen. Dies gilt auch für Inhaberschuldverschreibungen, die direkt von einer Sparkasse ausgegeben werden. Sind jedoch andere Gesellschaften die Emittenten, kann nicht für die volle Sicherheit garantiert werden, weil diese von der Bonität der jeweiligen Gesellschaft abhängt.

Einlagensicherung mit zusätzlichem Auffangnetz

Die Einlagensicherung im Zuge des Haftungsverbundes der Sparkassenstützungsfonds und dem Sicherungsfonds der Landesbausparkassen setzt nicht erst bei der Sicherung der Geldeinlagen von Kunden an, sondern präsentiert sich als starke Institutssicherung, die bis jetzt auch in schwierigen Phasen immer alle Institute halten konnte. Die Stützungsfonds haben bei sich abzeichnenden Risiken starke Einflussmöglichkeiten auf die Geschäftspolitik einer einzelnen Mitgliedbank und können so frühzeitig gegensteuern, so dass ein Insolvenzfall gar nicht erst aufkommt. Neben den einzelnen Stützungsfonds springt bei größeren Problemen der Haftungsverbund ein, dem alleine über 400 Sparkassen angeschlossen sind. Insgesamt betrachtet kann man die Einlagensicherung der Sparkassen und Landesbanken damit als äußerst vorbildlich bezeichnen.

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