Festgeld

Ratgeber und Zinsvergleich

Auf gewinnorientierte Investments werden eher selten Garantien gegeben. Vielfach heißt es hopp oder top. Wollen Anleger ein gewisses Maß an Sicherheit, geht das in den meisten Fällen zulasten der Rendite. Mit Festgeld lässt sich ein gesunder Mittelweg aus hoher Verzinsung und 100-prozentiger Sicherheit beschreiten. Zwei Voraussetzungen sollte man bei einem Festgeldkonto mitbringen: Geduld und Kapital, auf das man längere Zeit verzichten kann.

Das Guthaben beim Festgeld ist im Unterschied zu dem auf einem Tagesgeldkonto nicht tagtäglich verfügbar, sondern liegt dem Namen entsprechend für einen bestimmten Zeitraum fest. Die Zeitspanne, die vorgegeben wird, reicht je nach Anbieter bis zu zehn Jahre. Üblich ist eine Mindestanlagezeit von drei Monaten, eher selten liegt sie darunter. Daher ist es sehr wichtig, sich genau zu überlegen, wie lange das Geld angelegt werden kann und soll. Diese Entscheidung ist verbindlich. Ein Ausstieg ist in der Regel mit dem Verlust der Rendite verbunden. Dafür, dass man länger warten und auf Flexibilität verzichten muss, gibt es als Ausgleich einen höheren Zinssatz als beim Tagesgeld. Er wird für die gesamte Zeit garantiert und ist keinen Schwankungen unterlegen.

Festgeld anlegen in der Regel ab 2.500 EUR möglich

Der Einstieg in das Festgeld-Geschäft ist mit vergleichsweise geringen Mitteln möglich. Die meisten Anbieter verlangen eine Mindesteinlage von rund 2.500 Euro. Sie kann auch bei 5.000 Euro liegen oder es wird gar kein Minimum gesetzt. Der Markt spricht mit dem Festgeldkonto somit Anleger mit ganz unterschiedlichen finanziellen Voraussetzungen an. Ähnlich verhält es sich mit der Obergrenze. Auch sie variiert – sofern überhaupt vorhanden – sehr stark. Gleiches gilt für die Zinsen, die auf das Kapital gezahlt werden. Sie reichen bis zu vier Prozent pro Jahr und pendeln sich im Schnitt deutlich über zwei Prozent ein.

Festgeld Vergleich für beste Festgeldanlage

Aufgrund der verschiedenen Variablen, angefangen bei der Mindestsumme über die Laufzeit bis hin zum Zinssatz, ist ein Festgeld Vergleich ratsam. Wenn man schon eine größere Summe langfristig anlegt, sollte es sich schließlich auch rentieren.

Festgeld Alternative: Tagesgeldkonto

Wenn Sie Ihr Geld flexibler, aber genau so sicher und ähnlich renditestark wie mit einem Festgeldkonto anlegen möchten, können wir Ihnen das Tagesgeldkonto empfehlen. Eine Übersicht von hervorragenden Anbietern finden Sie in unserem Tagesgeldkonto Vergleich.

Ratgeber Festgeld

Vorteile & Nachteile

Vorteile – warum sich die Festgeldanlage lohnt

Kapitalanlagen sind immer gefragt – auch in der Krise. Einzig die Art und Weise, in welcher Geld angelegt wird, verändert sich. Neben der beliebten Anlageform Tagesgeld greifen Anleger immer wieder zum Festgeld, um ihr Portfolio mit einer gesunden Basis zu unterfüttern. Dies hat natürlich Gründe, die in erster Linie bei den Vorteilen beim Festgeld zu suchen sind. Und auch, wenn man beim Blick auf die Konditionen für´s Festgeld eher eine etwas altmodische Form der Geldanlage in den Händen zu halten glaubt – ausgedient hat es noch lange nicht. Schließlich profitiert der Anleger von vielen Festgeld Vorteilen, die sich durchaus lohnen können.

Generell gilt für den cleveren Anleger – ein breites Portfolio minimiert Risiken. Und genau an dieser Stelle kommen die Festgeld Vorteile ins Spiel. Schließlich sorgen genau diese Vorzüge dafür, dass diese Form der Kapitalanlage bereits seit Jahren nach wie vor in vielen Depots zu finden ist.

Zinssicherheit

Während Aktienkurse täglich schwanken und sich damit auch bei der Rendite schnell Plus zu Minus werden kann, garantiert das Festgeld immer einen konstanten Zinssatz. Damit bleibt diese Form der Kapitalanlage nicht nur planbar, sondern immer im Plus – nur einer der Festgeld Vorteile.

Attraktive Rendite

Galt das Festgeld früher als Anlage mit niedrigen Zinsen, hat sich diese Situation grundlegend verändert. Mittlerweile sorgen die Angebote der Direktbanken dafür, dass auch hohe Zinsen zu den Festgeld Vorteilen zählen.

Keine Gebühren

Anders als viele fonds– oder aktiengestützte Kapitalanlagen kommt das Festgeld ohne Gebühren aus. Eine Tatsache, in der jeder Anleger sicher Festgeld Vorteile sieht. Schließlich profitiert der Inhaber eines Festgeldkontos damit zu 100 Prozent von seiner Anlage und kann sich entspannt zurücklehnen.

Flexible Laufzeiten

Speziell interessierte Kunden, die unterschiedliche Anlagehorizonte ins Auge fassen, sind beim Festgeld genau an der richtigen Adresse. Schließlich besteht bei einem Großteil der Angebote die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Laufzeiten zu entscheiden. Ergänzend dazu: Sparbriefleiter

Niedrige Mindesteinlage

Weitere Festgeld Vorteile sind die bei vielen Anbietern die niedrigen Mindesteinlagen. Wenige hundert und tausend Euro reichen aus, um von den Festgeldzinsen zu profitieren und das Kapital arbeiten zu lassen.

Festgeld Nachteile – wo sind kluge Köpfe gefragt

Auch beim Festgeld ist leider nicht alles Gold, was glänzt. Allerdings sollte sich kein Anleger von den Festgeld Nachteilen abschrecken lassen. Grundsätzlich gilt an dieser Stelle, dass mit dem passenden Vergleich kühle Rechner immer noch einige Festgeld Vorteile nutzen können.

Kapitalbindung

Die Einlage ist beim Festgeld über einen bestimmten Zeitraum fest gebunden, ohne dass der Anleger auf sein Kapital zugreifen kann. Allerdings lohnt sich ein Vergleich der Konditionen – einige Anbieter räumen hier besondere Bedingungen ein.

Mindesteinlage

Anleger, denen nur eine niedrige Summe als Einlage zur Verfügung steht, werden in der Mindesteinlage sicher Festgeld Nachteile sehen. Aufgrund der Unterschiede zwischen den einzelnen Banken lohnt aber auch hier ein genauer Blick auf die Konditionen.

Fester Zins

Da beim Festgeld keine Anpassung des Zinses an den Markt erfolgt, geht ein Teil der Rendite bei steigenden Marktzinssätzen verloren. Einer der Festgeld Nachteile, welcher sich bei sinkendem Zins allerdings als Pluspunkt erweist. Zusätzliche Festgeld Nachteile ergeben sich durch eine Staffelung der Zinssätze bei einigen Anbietern. Wer nur zu kurzen Laufzeiten greift, muss mit einer niedrigeren Rendite rechnen.

Zinsen & Rendite

Festgeldzinsen – Rendite der Festgeldanlage

Banken informieren regelmäßig darüber, wie hoch die Zinsen für Festgeld aktuell sind. Interessenten können sich damit jederzeit einen Überblick verschaffen, welche Rendite sich bei welcher Laufzeit erzielen lässt, und dann entscheiden ob, für welchen Zeitraum und in welcher Höhe sie ihr Kapital als Festgeld investieren.

Doch wonach richten sich die Festgeld Zinsen und anhand welcher Entwicklungen oder Werte wird darüber entschieden, ob die Zinsen angehoben, beibehalten oder – für Anleger eher unerfreulich – gesenkt werden? Die Kunden selbst können keinen Einfluss darauf nehmen. Es sind vielmehr Markttendenzen und Wirtschaftsdaten sowie die daraus abgeleiteten Referenzwerte und Marktsteuerungsinstrumente, die Festgeld- und Tagesgeld-Zinsen prägen.

Welche Faktoren regeln den Festgeldzins?

Festgeldzinsen

Festgeldzinsen
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Zu den Instrumenten, mit denen die Finanzmärkte gesteuert werden, gehört der Leitzins, für den in der Eurozone die Europäische Zentralbank (EZB) zuständig ist. Sie legt den EZB-Leitzins fest, zu dem sich Banken gegen Vorlage von Sicherheiten Geld bei der Zentralbank leihen können. Schwächelt die Wirtschaft und sollen Investitionen erleichtert werden, wird der Leitzins gesenkt und niedrig gehalten. Da Banken sich in dieser Situation sehr günstig Kapital beschaffen können, sinken im gleichen Zug oder mit ein wenig Verzögerung auch die Zinsen der Festgeldanlage. Geht es mit der Wirtschaft bergauf und steigt der Leitzins, reagieren Banken entsprechen mit höheren Festgeldzinsen.

Das Zusammenspiel von Leitzins und Festgeldzinsen

Der Zusammenspiel aus Leitzins und den Zinsen bei Geldanlagen ist weniger kompliziert als es klingt: Bei einem vergleichsweise hohen Leitzins können Banken ihren Kapitalbedarf günstiger über Kundengelder decken. Damit überhaupt Geld angelegt wird, muss es sich für den Kunden lohnen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Zinsen für Festgeld hoch sind. Für die Banken ist dieser Weg günstiger, als würden sie sich bei der Zentralbank um Geld bemühen. Auf der anderen Seite rentiert es sich für Kreditinstitute nur bedingt, hohe Festgeldzinsen zu gewähren, wenn sie sich zu einem niedrigen Leitzins bei der EZB bedienen können.

Welche Rollen spielen EURIBOR und EONIA?

Der EZB-Leitzins ist allerdings nicht die einzige Grundlage, anhand der Banken über die Konditionen für Tagesgeld und Festgeld entscheiden. Hinzu kommen der EURIBOR, die Euro Interbank Offered Rate, und der EONIA, Euro Overnight Index Average. Der EURIBOR wird täglich neu anhand aktueller Daten bestimmt, die von den Banken zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich hierbei um den Referenzzinssatz für Termingelder, mit denen Banken ihre Geschäfte untereinander regeln. Das gilt für Transaktionen über eine Woche bis hin zu zwölf Monaten – also den Bereich, in dem sich die meisten Festgeldangebote bewegen. Daher spielt auch der EURIBOR in die Festgeld-Kalkulation der Banken eine Rolle. Ein hoher EURIBOR stellt für Kunden die beste Ausgangslage dar. Der EONIA steht für eher kurzfristige Geschäfte, sprich das Tagesgeld, und tangiert den Bereich Festgeld daher nicht in dem Maße wie der EZB Leitzins und der EURIBOR.

Festgeld anlegen

Festgeldkonto eröffnen

Der einfachste und schnellste Weg, ein Festgeldkonto zu eröffnen, führt über das Internet. Die Seiten der gewünschten Bank können nach dem Festgeldvergleich, der aufgrund der vielen Angebote unumgänglich geworden ist, mit wenigen Mausklicks aufgerufen werden. Der Antrag für das Festgeld steht dort online zur Verfügung und muss nur noch ausgefüllt werden.

Festgeld online anlegen

Festgeld anlegen

Festgeldkonto eröffnen
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Die wichtigsten Daten, die von Neukunden angefordert werden, sind die Adresse, das Geburtsdatum und die Kontaktmöglichkeiten via Telefon und E-Mail. In einem zweiten Schritt verlangen die Banken Angaben zur Laufzeit, zum Verrechnungskonto, vom den der Anlagebetrag gebucht und auf das Festgeldkonto überwiesen wird, die Summe, die investiert werden, und der Termin, zu dem die Festgeldanlage beginnen soll. Zusätzlich sollten Neukunden einen Freistellungsauftrag ausfüllen, damit die Zinsen nicht sofort der Abgeltungssteuer unterworfen werden.

Legitimation per PostIdent-Verfahren

Sämtliche Unterlagen lassen sich im Anschluss ausdrucken und müssen dann nur noch unterschrieben werden. Sollte kein eigener Drucker vorhanden sein, schicken die meisten Banken die fertigen Papiere auf Wunsch auch per Post zu. Mit zu den Anträgen gehört ein so genannter PostIdent-Coupon. Er muss in der nächsten Postfiliale vorgelegt werden, ebenso ein gültiger Ausweis. Die Mitarbeiter prüfen daraufhin die Identität, übernehmen die Daten vom Ausweis und schicken alles kostenfrei an die Bank.

Das Festgeldkonto nutzen

Je nach Auftragslage dauert es einige Tage, bis die Bank die Kontoeröffnung bestätigt. Das Schreiben beinhaltet alle relevanten Daten. Dazu gehören die Summe, das Datum, an dem das Festgeld eröffnet wurde, der Termin, an dem die Anlage endet, und der vereinbarte Zinssatz. Für Kunden bleibt damit nicht mehr viel zu tun. Die Bank bucht den Betrag vom vereinbarten Verrechnungskonto, in der Regel das Girokonto, ab und legt ihn als Festgeld auf einem eigenen Konto an. Von da ab passiert nicht viel. Das Geld wird mit den vereinbarten Festgeldzinsen verzinst und zusätzlich sorgen möglicherweise auch noch Zinseszinsen für eine höhere Rendite.

Das Schreiben sollte zu den Bankunterlagen geheftet werden. Wichtig ist, sich rechtzeitig um die Kündigungsmodalitäten zu kümmern. Abhängig von Bank und Laufzeit gibt es unterschiedliche Kündigungsfristen. Bei einigen Direktbanken entfällt die Pflicht, das Festgeld zu kündigen. Es läuft aus, wenn sich der Kunde dazu entschließt, den Vertrag nicht zu verlängern.

 

Festgeld kündigen

Festgeldanlage vorzeitig auflösen

Grundlage des Festgeldes ist das so genannte Vertrauensprinzip. Der Anleger vertraut dabei der Bank, die ihm über einen festgelegten Zeitraum verbindliche Zinssätze und dementsprechende Renditen verspricht. Er weiß also, dass er dieses Geld auf jeden Fall ausgezahlt bekommt. Auf der anderen Seite muss auch die Bank dem Anleger vertrauen können, nämlich dahingehend, dass dieser das angelegte Kapital für die gesamte Anlagedauer uneingeschränkt zur Verfügung stellt.

Festgeld kündigen

Festgeldkonto auflösen
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Löst der Anleger sein Festgeldkonto nun vorzeitig auf, entsteht der Bank dadurch ein Nachteil, da sie nicht mehr wie geplant mit dem Kapital arbeiten und damit Gewinne erwirtschaften kann. Aus diesem Grund ist eine Kündigung der Festgeldanlage während der Laufzeit in der Regel nicht vorgesehen und kann daher nur unter bestimmten Auflagen und mit deutlichen Nachteilen für den Anleger durchgeführt werden.

Folgen der Kündigung

Wer in die missliche Lage kommt, seine Anlage doch vorzeitig kündigen zu müssen, muss sich damit abfinden, in der Regel sämtliche Zinserträge auf den Anlagebetrag zu verlieren und nur das Grundkapital in der Anlage zurück zu erhalten. Davon gehen allerdings noch die Verwaltungs- und Stornokosten ab, woraus sich ergibt, dass der Anleger mit einem finanziellen Verlust aus dem Vertrag aussteigt. Es gibt jedoch mittlerweile Kreditinstitute, die so kulant sind, dem Anleger zumindest die Rückzahlung des Grundkapitals in voller Höhe zu garantieren.

Mit den Kündigungsbedingungen sollten Sie sich schon bei Abschluss der Anlage befasst haben. Ist es nun soweit und die Anlage muss vorzeitig gekündigt werden, sollten Sie darauf achten, ein formgerechtes Kündigungsschreiben aufzusetzen und dieses per Einschreiben an das Kreditinstitut zu schicken. So haben Sie einen schriftlichen Nachweis über die Kündigung.

 

Festgeld Sicherheit

Wie sicher ist die Festgeldanlage?

Anleger interessieren sich bei der Auswahl ihrer Kapitalanlage natürlich nicht nur für eine hohe Rendite, sondern suchen gleichzeitig nach einer gewissen Verlässlichkeit. Eine Kombination, die gerade in Krisenzeiten an Dynamik und Achtung gewinnt. Wie gestaltet sich aber das Thema der Festgeld Sicherheit? Eine Frage, die durchaus ihre Daseinsberechtigung verdient. Schließlich schmerzt der Verlust des Vermögens immer – ganz gleich, ob es sich dabei um einen Kleinanleger oder den solventen Großaktionär handelt. Zum Glück können sich bei der Festgeld Sicherheit die Anleger entspannt zurücklehnen, da auf der einen Seite die Banken mit ihren Sicherungseinrichtungen vor Verlusten schützen und natürlich auch die gesetzliche Einlagensicherung für Pluspunkte bei der Festgeld Sicherheit sorgt.

Festgeld Sicherheit und das Thema Einlagensicherungsfonds

Festgeld Sicherheit

Sicherheit der Festgeldanlage
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Entgegen der weitverbreiteten Ansicht handelt es sich beim Einlagensicherungsfonds um kein gesetzlich vorgeschriebenes Sicherungsinstrument der Banken, sondern eine freiwillige Verpflichtung, welche auch die Festgeld Sicherheit einschließt. Aufgabe der verschiedenen Einlagensicherungsfonds ist die Absicherung gegen Ausfallrisiken für den Fall, dass eine der beteiligten Kreditinstitute auf die Zahlungsunfähigkeit zusteuert. Grundlage der Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds ist im Allgemeinen die Einzahlung einer Haftungssumme, deren Höhe sich an der zur Verfügung stehende Eigenkapitalsumme des Kreditinstitutes orientiert.

Je nach Einlagensicherungsfonds kann sich der Sicherungsrahmen durchaus unterscheiden. So beläuft sich beim Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken die in der Satzung festgeschriebene Sicherung auf bis zu 30% des haftenden Eigenkapitals pro Kunde. Bezüglich der Festgeld Sicherheit dürfte sich der gewöhnliche Anleger vor diesem Hintergrund entspannt zurücklehnen können. Neben dieser freiwilligen Sicherungsmaßnahme greift im Ernstfall noch die gesetzliche Einlagensicherung.

Die gesetzliche Einlagensicherung und Festgeld Sicherheit

Für Spareinlagen, zu denen auch das Festgeld gehört, kommt im Ernstfall die gesetzliche Einlagensicherung auf. Allerdings kann der Anleger hier auch bei der Festgeld Sicherheit nur bis zu einer bestimmten Summe mit staatlicher Unterstützung rechnen. Maßgebend ist das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG), das für die Festgeld Sicherheit 100% der Einlagen bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 EUR garantiert. Zudem hat die Bundesregierung eine weitreichende Garantie für Spareinlagen ausgesprochen, was natürlich auch die Festgeld Sicherheit erhöht.

Festgeld Sicherheit im Ausland

Attraktive Zinsen machen auch in Deutschland die Angebote ausländischer Banken interessant. Zwar steigt damit die Rendite – das Thema Festgeld Sicherheit muss aber in diesem Fall deutlich anders bewertet werden. Handelt es sich um eine Bank, die keinen Sitz innerhalb Deutschlands nachweisen kann, so gelten im Ernstfall die Vorschriften der betreffenden nationalen Einlagensicherung.

Deutsche Anleger müssen unter diesem Gesichtspunkt mit zum Teil deutlichen Verlusten rechnen, da sich die einzelnen Sicherungssysteme rund um den Globus in vielen Punkten unterscheiden können. Und wie schnell vor diesem Hintergrund attraktive Kapitalanlagen zum Groschengrab werden können, illustriert das Beispiel des isländischen Bankensektors in der Finanzkrise 2008/2009. Allerdings lässt sich beim Thema Festgeld Sicherheit in Europa auch so manches positive Beispiel anführen. So werden in Österreich oder den Niederlanden bis zu 100.000,- EUR über die Einlagensicherung gedeckt.

 

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