Fonds Ratgeber

Geldanlage Investmentfonds

Aktien, Rohstoffe, Devisen – sie bestimmen das Bild an den internationalen Börsen. Wer hieran teilhaben möchte, muss sich nicht mit einzelnen Kursen befassen und in viele Bereiche und einzelne Aktien investieren, sondern kann mit Fonds wesentlich einfacher an den Renditechancen teilhaben und Börsenluft schnuppern. Sie bündeln mehrere Papiere und reduzieren damit das Verlustrisiko.

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Das Management der Fonds übernehmen Profis, die Fondsmanager. Sie suchen die passenden Papiere aus und schichten die Fonds regelmäßig neu, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen und Verluste zu vermeiden. Welche Wertpapiere enthalten sind, richtet sich nach dem Fonds.

Inzwischen haben Anleger die Wahl zwischen dutzenden Varianten, die national oder international ausgelegt sind, sich auf bestimmte Branchen oder Regionen konzentrieren oder nur Papiere bestimmter Indizes enthalten. Darüber hinaus gibt es Fonds, die in Immobilien, in Schiffe oder auch in die Medienbranche investieren. Unterschieden wird grob zwischen offenen Fonds, die jeder kaufen kann, und geschlossenen Fonds, die in der Regel eine hohe Mindesteinlage fordern und nur für einen bestimmten Zeitraum gezeichnet werden können.

Dabei gilt für die meisten Fonds: Sie sind vor allem für die langfristige Anlageplanung geeignet, damit die Rendite sich optimal entwickeln kann. Bei einem kurzfristigen Investment mit Fonds ist etwas mehr Fachwissen gefragt.

Bei einem Fonds handelt sich in der Regel um eine Gesellschaft, die Geld von Kapitalanlegern annimmt und dieses gebündelt investiert. Wie bereits oben angesprochen, wird ein Fonds in der Regel von einem Fondsmanager geführt. Solche Fonds können natürlich viele verschiedene Thematiken und Formen haben, wie zum Beispiel geschlossene oder offene Immobilienfonds oder aber auch Aktienfonds. Der Name eines Fonds beschreibt im Normalfall, in welche Anlageform dieser investiert. Ein Rentenfonds setzt zum Beispiel hauptsächlich auf festverzinsliche Wertpapiere, während ein Immobilienfonds ganz klar mit Immobilien handelt.

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Fondsanteile kann man dabei oft auch vor Ende ihrer Laufzeit wieder verkaufen, was bei einer Börsenzulassung des entsprechenden Fonds sogar über die Börse funktioniert. Die Vorteile von Fonds liegen klar auf der Hand. Zum einen kann ein Fonds mit einem riesigen Vermögen ganz andere Konditionen bei der Geldanlage erreichen und zweitens kann durch eine Streuung der Anlagen eine Senkung des allgemeinen Risikos erreicht werden. Fonds müssen darüber hinaus einmal jährlich einen Bericht vorlegen, in dem sie Rechenschaft über die Verwaltung des Geldes der Anteilseigner abzulegen haben. Das Berichtswesen kann bei einigen Fonds sogar noch viel ausgeprägter sein.

Die Investition in einen Fonds ist auch mit Kosten verbunden. So fallen oft Depotgebühren, Verwaltungskosten und ein sogenannter Ausgabeaufschlag an, die in einigen Fällen noch durch eine Erfolgsbeteiligung ergänzt werden. Dazu können bei Vermögensumschichtungen innerhalb des Fonds Transaktionskosten anfallen.

Fonds sind eine Anlageform, die eine sehr weite Verbreitung auf den Finanzmärkten vorweisen. Fast jede Bank kooperiert mit einer großen Fondsgesellschaft und bietet ihren Bankkunden deren Produkte als Investitionsmöglichkeit an. Durch eine gute Risikoverteilung und oft recht hohe Renditen sind Fonds im Normalfall eine lohnende Investition, was jedoch nicht darüber hinweg täuschen sollte, dass auch ein gewisses Risiko damit verbunden ist.

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