Bonusgeld
Besondere Form der Festgeldanlage
Das so genannte Bonusgeld ist eine spezielle Form der Festgeldanlage, bei der das Einlagekapital nicht in einem Einmalbetrag in die Anlage eingezahlt, sondern in Form von monatlichen Ratenbeträgen vom Anleger eingebracht wird. Die Laufzeit der Anlage wird dabei – wie bei der normalen Festgeldanlage auch – bereits im Voraus festgelegt.
Die Staffelzinsen
Die Verzinsung berechnet sich beim Bonusgeld nach einem Staffelsystem. Je höher der Kapitalbetrag in der Anlage durch die monatlichen Einzahlungen anwächst, desto mehr Zinsen werden gezahlt. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, im ersten Jahr der Bonusgeldanlage etwa 1,5 bis 2 Prozent Zinsen zu erhalten – also einen Zinssatz, der in etwa mit dem eines herkömmlichen Sparbuchs vergleichbar ist. Im zweiten Jahr sieht es dann schon etwas besser aus, die Zinssätze steigen auf etwa 2,5 Prozent und übertreffen damit das Sparbuch. Im dritten Jahr ist dann eine Steigerung auf 3 bis 3,5 Prozent zu erwarten. In den folgenden Jahren werden die Zinssätze jeweils wieder aufgestockt, bis der vom Kreditinstitut angebotene Maximal-Zinssatz erreicht ist. Er unterscheidet sich dann nicht mehr von dem einer herkömmlichen Festgeldanlage.
Vorteile gegenüber der konventionellen Festgeldanlage
Der Anleger bleibt bei der Kapitalanlage in Form von Bonusgeld immer flexibel und kann sich einen Betrag von bis zu 2.000 Euro pro Monat aus der Anlage auszahlen lassen. Einmal ausgezahlte Beträge können dann innerhalb einer festgelegten Frist wieder in die Anlage eingebracht werden. Wird diese Frist eingehalten, ändern sich die gewährten Zinssätze in ihrer Höhe nicht. Zahlt der Anleger das entnommene Kapital dagegen nicht wieder ein, verringern sich die Zinssätze entsprechend und die Auszahlungssumme am Ende der Anlagezeit sinkt ebenfalls.
Die Bonusgeldanlage ist also ideal für Anleger, die ihr Kapital in Form von monatlichen Raten für einen bestimmten Verwendungszweck ansparen möchten, dabei aber nichts von ihrer Flexibilität verlieren wollen. Auch während der Laufzeit der Anlage kann Kapital entnommen und wieder in die Anlage eingebracht werden, ohne dass der Anleger finanzielle Verluste befürchten muss. Hier ist das Bonusgeld gegenüber dem herkömmlichen Festgeld klar im Vorteil.

