Kreditkarte Sicherheit

Die Kritiker einer Kreditkarte monieren oftmals die mangelnde Sicherheit, die beim bargeldlosen Bezahlen herrscht. Dabei arbeiten die großen Kreditkarten Anbieter seit Jahren stetig daran, die mittlerweile recht hohen Sicherheitsansprüche weiter auszubauen. Die Einführung des neuen EMV-Chips ist die jüngste Maßnahme zur Erhöhung der Kreditkarten Sicherheit, denn auf diesem Chip werden alle relevanten Daten des Karteninhabers gespeichert und es ist im Vergleich zum alten Magnetstreifen wesentlich schwieriger, diese auszulesen und für betrügerische Zwecke zu nutzen.

PIN und Kreditkartenprüfnummer

Wer mit seiner Kreditkarte bezahlen möchte, muss dabei seine PIN eingeben und eine sogenannte Kreditkartenprüfnummer, die jedoch nicht elektronisch auf der Kreditkarte gespeichert ist, sondern lediglich aufgedruckt wird. Da die Kreditkartenprüfnummer auch nirgends auf einem Beleg gespeichert wird, ist es ohne die Kreditkarte selbst sehr schwierig, Missbrauch mit den Daten zu betreiben. Die Prüfnummer ist je nach Anbieter entweder drei- oder vierstellig und bei VISA und MasterCard hinten auf der Karte zu finden, während American Express sie vorne aufgedruckt hat.

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Haftungsgrenzen bei Missbrauch

Als Inhaber einer Kreditkarte genießt man oftmals den Luxus, auch in Fällen des Diebstahls oder des Kreditkartenmissbrauchs nur sehr geringe Haftungsbeiträge selbst tragen zu müssen. Die Haftungsgrenzen schwanken auch hierbei von Anbieter zu Anbieter, bewegen sich jedoch in einem Bereich zwischen 25 und 75 Euro. Diese gelten jedoch nur, wenn der Kreditkarteninhaber seinen Sorgfaltspflichten ausreichend nachgekommen ist.

Sorgfaltspflichten des Kreditkarten-Inhabers

Zu diesen Pflichten gehört unter anderem, die Karte immer sicher aufzubewahren, seine PIN keiner anderen Person mitzuteilen und den Anbieter sofort zu informieren, wenn man einen Diebstahl festgestellt hat. Auch das sofortige Unterschreiben der Kreditkarte ist äußerst wichtig, damit es Betrüger nicht zu leicht haben. Kann der Kreditkarten Anbieter im nachhinein beweisen, dass man seinen Pflichten nicht nachgekommen ist, gelten oftmals wesentlich höhere Haftungsgrenzen, die durchaus vierstellige Bereiche annehmen können.

Sicherheitsregeln gegen Kreditkartenmissbrauch

Um Kreditkartenmissbrauch zu vermeiden, gibt es einige Verhaltensregeln, die man verinnerlichen sollte. Diese möchten wir Ihnen nun im kurz vorstellen:

  • Die Kreditkarte sollte sofort nach dem Erhalt eigenhändig unterschrieben werden, so dass niemand fälschlicherweise mit eigenem Schriftbild dort unterschreiben kann.
  • Bei Verlust der Kreditkarte sofort den Anbieter informieren. Dieser ist über eine Notfallnummer in der Regel 24 Stunden am Tag erreichbar.
  • Bei Eingabe der PIN immer vermeiden, das fremde Personen zuschauen können.
  • Bei Käufen im Internet die Kreditkartennummer immer mit der entsprechenden Verschlüsselung eingeben.
  • Nehmen Sie sich vor Phishing-Angeboten aus dem Internet in Acht, bei denen man per Mail auf eine fremde Internetseite gelockt wird, mittels derer man ihre Daten ausspionieren möchte.

Sollten Sie diese Punkte beachten, haben Sie die notwendigen Schritte getan, um die eigene Kreditkarte so sicher wie möglich zu machen. Natürlich lässt sich Kreditkartenmissbrauch nie komplett verhindern, aber man kann ihn durch die entsprechenden Maßnahmen zumindest ein wenig eindämmen.

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