Finanzen Infos & Tipps - www.ratgeber-geld.de
Der Begriff Inflation entstammt der Volkswirtschaftslehre und bezeichnet das Risiko einer allgemeinen Geldentwertung. Sie kann eintreten als Folge eines kontinuierlichen Anstieges des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter und Dienstleistungen). [...]
In Zeiten wirtschaftlicher Krisen macht ein Begriff immer wieder die Runde - der EZB Leitzins. Viele Anleger kennen ihn zwar aus den Nachrichten, was sich aber genau dahinter verbirgt, bleibt der großen Masse aber verschlossen. [...]
Bankguthaben gehört heute für weite Teile der Bevölkerung zur Selbstverständlichkeit. Selten macht man sich Gedanken darüber, dass es sich hierbei ebenfalls um eine Form der Geldanlage handelt. An dieser Stelle drängt sich automatisch die Frage auf, wie das Kapital vor Verlusten geschützt wird. Sowohl ein Tagesgeldkonto als auch das Festgeldkonto machen hier keine Ausnahme. Ist ein Kreditinstitut von einer Insolvenz bedroht, greifen mehrere Schutzmechanismen, mit denen verhindert werden soll, dass ein großer Teil des Bankguthabens verloren geht. Sie gehören in vielen Industrienationen inzwischen zum Standard. Diese Maßnahmen lassen sich in gesetzliche und freiwillige Sicherungen unterscheiden. [...]
Zinseszinsen sind, das legt der Name nahe, "Zinsen auf Zinsen". Bei Geldanlagen wird der Ertrag bzw. die Rendite dadurch erhöht, da erhaltene Zinsen auf die Kapitalanlage im nächsten Intervall erneut verzinst werden. Je häufiger die Intervalle der Zinszahlung, desto höher die Zinseszinsen und entsprechend der Zinsertrag. Der Zinseszins-Effekt kommt aber auch bei der Finanzierung mit Krediten zum tragen. Auch hier werden Zinsen erneut verzinst, jedoch zu Ungunsten des Kunden, da die Kredit Kosten damit steigen. [...]
Bad Bank, schlechte Bank – ein Begriff, der viel Spielraum lässt und daher oft völlig falsch verstanden wird. Eine "Bad Bank" ist kein Kreditinstitut im herkömmlichen Sinne, bei dem Kunden ein Konto eröffnen oder beispielsweise Tagesgeld investieren können. Sie ist vielmehr ein Zwischenlager, in dem Wertpapiere deponiert werden, die sich negativ auf die Bilanz und das Eigenkapital der Bank auswirken. Verglichen werden diese Papiere gerne mit “Giftmüll”. Dabei handelt es sich in der Regel um hochspekulative Finanzgeflechte, die in der Hoffnung auf eine hohe Rendite gekauft wurden, sich jetzt dank der Krise aber als Nullnummer herausstellen. Sie ziehen viele Banken wie Blei nach unten. [...]
Ein Freistellungsauftrag spart bares Geld. Er schützt bei Singles 801 Euro und bei Paaren 1.602 Euro Kapitalerträge - bei Festgeld und Tagesgeld die Zinsen - vor dem Zugriff durch das Finanzamt über die Abgeltungssteuer. [...]
Seit Jahrzehnten ist das Sparbuch die Lieblingsvariante, wenn es darum geht, hart verdientes Geld auf die hohe Kante zu legen. Dies kommt nicht von ungefähr - gilt das Sparbuch doch als sicherste, weil risikoloseste Variante, sich ein kleines Vermögen anzusparen. Halt - ein kleines Vermögen anzusparen? [...]
Wenn Sie Geld sicher und dennoch mit Top Zins anlegen möchten, können Sie zwischen einem Tagesgeldkonto und Termingeld wählen. Während Sie beim Tagesgeld jederzeit auf Ihre Rücklagen zugreifen können, stellt Termingeld eine Form der Geldanlage dar, bei der ein bestimmter Anlagezeitraum vorab festgelegt wird. Im Gegenzug erhalten Sie bei Termingeldern normalerweise eine etwas höhere Verzinsung, als beim Tagesgeldkonto. [...]
Die Schufa sorgt bei vielen Verbrauchern für Unbehagen. Sie fragen sich zu Recht, welche Daten bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung gespeichert werden und welche Folgen es hat, einen Vertrag mit Schufaklausel zu unterschreiben, etwa für einen Kredit. Ein wenig Angst schwingt dabei aus Unwissenheit häufig mit. Um es vorwegzunehmen: Die Schufa ist nicht so schlecht wie sie gerne dargestellt wird. [...]