Preiserhöhung

15 Millionen Haushalte zahlen bei Strom drauf

Auf deutsche Haushalte warten dieses Jahr nicht nur hohe Kosten für Benzin und Diesel, die bereits wieder rekordverdächtige Marken erreichen – auch Strom wird teurer. Medienberichten zufolge treffen die Preissteigerung im Bundesgebiet mehr als 15 Millionen Haushalte, auf die im schlimmsten Fall dreistellige Mehrbelastungen zukommen. Insgesamt erreicht die Zahl der Versorger, welche ihren Kunden tiefer in die Tasche greifen, den Berichten zufolge die Marke von 200.

Aufschläge von bis zu 10 Prozent

Im Durchschnitt sollen die Aufschläge, welche im Frühjahr fällig werden, bei rund 3,3 Prozent liegen. Die Spitzenwerte reichen aber weiter – bis zu zehn Prozent. Damit wird ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland, welcher rund 4.000 kWh verbraucht, im ungünstigen Fall mit 95 Euro belastet.

Bei einigen Versorgern soll es noch teurer werden, hier ist mit einer Erhöhung für den Durchschnittshaushalt um knapp 119 Euro zu rechnen. Als Ursache für die teilweise erheblichen Anpassungen machen die Versorger aber nicht allein die Kosten für die Beschaffung der Energie sowie Netzentgelte verantwortlich.

Auch die in der Politik getroffene Entscheidung, stromintensive Industrien zu entlasten, sei für die Erhöhungen der Strompreise mitverantwortlich. Der Verbraucher wird somit gezwungen, für diese Entlastung die Zeche zu zahlen. Mit Benzinpreisen von deutlich mehr als 1,60 Euro pro Liter und den Preissteigerungen beim Strom dürften die kommenden Monate daher teuer werden. Experten raten dazu, bei einer Erhöhung günstigere Optionen zu prüfen und ggf. den Stromanbieter zu wechseln.

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