News-Archiv für August 2009
Die Meldungen über den Hacker-Anschlag, bei dem in den USA zahllose Daten zu den
Kreditkarten unschuldiger Verbraucher ausspioniert worden waren, erreichte weltweit als größter Fall seiner Art Aufmerksamkeit. [...]
Aus Sicht der Banken ist die frisch veröffentlichte Studie des Institutes State Street möglicherweise so etwas wie der Hoffnungsschimmer am Horizont. Denn nachdem die deutschen Anleger über Monate hinweg vor allem konservative Geldanlagen wie
Tagesgeldkonten und
Girokonten mit Guthabenzinsen vertrauten, scheint sich Stück für Stück bei den Verbrauchern wieder so etwas wie Risikobereitschaft einzuschleichen.
Dies zeigt sich insbesondere im Bereich der institutionellen Anleger, die ebenfalls lange Zeit eher auf sicherheitsorientierte Finanzprodukte zurückgriffen, um sich zwar geringe, aber immerhin sichere Renditen zu sichern, entdecken nun den Aktienmarkt wieder als spannendes Investitionsumfeld. [...]
Die Erwartungen der Verbraucher und der Experten entsprechen derzeit einmal mehr im Bereich der Kreditzinsen nicht der Realität. [...]
Der Abwärtstrend am Tagesgeldmarkt ist ungebrochen. Viele Banken haben bereits ihre Konditionen an die aktuelle Marktlage und den niedrigen
Leitzins der Europäischen Zentralbank angepasst. Bei Cortal Consors ist es am 1. September soweit. Dann wird auch der französische Depotspezialist an der Zinsschraube drehen. [...]
Die Absatzprobleme der Autohersteller in Deutschland haben dazu geführt, dass die Konsumenten inzwischen extrem günstige Finanzierungen nutzen können, um sich einen Neuwagen zu sichern. [...]
Wer als Verbraucher bei der Hausbank bisher ordentlich bei Girokonto mit Gebühren für die Kontoführung zur Kasse gebeten wurde, interessiert sich irgendwann für die Werbung von Anbietern mit vermeintlich kostenlosen Girokonto-Modellen. Der Wille zum Wechsel der Bank ist schnell gefunden, doch die Enttäuschung ist in vielen Fällen genauso groß wie die anfängliche Freude über das mögliche Sparpotenzial. [...]
Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Bundesrepublik Deutschland im zweiten Quartal 2009 überraschend um 0,3 Prozent gestiegen ist und die
Rezession damit überwunden wurde, gehört Großbritannien nach wie vor zu den Ländern, in denen rote Zahlen das Tagesgeschäft prägen. Die Bank of England verkündete erneut einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,8 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal, das mit minus 2,4 Prozent zu Buche schlug, geht es allerdings langsam bergauf. Notenbankchef Mervyn King sieht erste Anzeichen für eine Erholung, relativierte diese Aussage aber sofort: Die britische Wirtschaft werde noch längere Zeit in einer schwierigen Phase verharren. Dass ein erneuter Einbruch droht, hält er hingegen für unwahrscheinlich. [...]
In vielen anderen Bereichen würden sich Branchen wohl über einen Zuspruch aus der Bevölkerung in dieser Größenordnung freuen. Für die deutschen Banken indes sind die Zahlen aus einer aktuellen Umfrage zur Zufriedenheit und zum Vertrauen der Verbraucher in die Arbeit ihrer Bank mehr oder minder ein verheerendes Zeichen für die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Das Institut polis/USUMA befragte nun erneut deutsche Bankenkunden darüber, welche Einstellung sie gegenüber den Vertretern des Bankensektors haben. [...]
Grundsätzlich stufen Wirtschaftsexperten die Bestrebungen der Regierung Obama als positiv und richtig ein. Die rechtlichen Vorgaben für die Obergrenze der Gebühren und all die anderen Richtlinien, an denen sich die
Kreditkartengesellschaften seit neuestem orientieren müssen, dienen schließlich dem Schutz der Anleger. [...]
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