Arbeitsministerium will Modell der Riester Rente nachbessern

Arbeitsministerium will Modell der Riester Rente nachbessern

Die Riester Rente soll Arbeitnehmern die private Vorsorge erleichtern und über eine staatliche Förderung das Sparen fürs Alter schmackhaft machen. Allerdings hat in letzter Zeit die Kritik an den Produkten zu Riester Rente zugenommen. Unter anderem die Kalkulationsgrundlagen werden bemängelt und auch die intransparente Gestaltung der Verträge, was einige Sparer immer wieder abschreckt. Das Bundesarbeitsministerium will jetzt die Regelungen zur Riester Rente nachbessern.

Mehr Wettbewerb und höhere Renten

Medienberichten zufolge plant das Ministerium verschiedene Veränderungen. So soll in den Reformvorschlag eine Deckelung der Wechselprämien einfließen. Damit möchte man den Wettbewerb ankurbeln. Gleichzeitig sollen die Verträge in Zukunft so gestaltet werden, dass durch Gewinnausschüttungen die Renten der Riestersparer steigen, sich der Abschluss einer Riester Rente in Zukunft also mehr lohnt.

Riester Rente knackt 15-Millionen-Marke

Wenn die Pläne des Arbeitsministeriums umgesetzt werden, könnte die Attraktivität der Riester Rente weiter steigen. Bereits jetzt haben Verbraucher in Deutschland mehr als 15 Millionen Verträge abgeschlossen, allein 2011 hat sich deren Zahl um 971.000 neue Vertragsabschlüsse erhöht. Besonders deutlich ist im vergangenen Jahr übrigens die Nachfrage nach dem sogenannten Wohn-Riester gestiegen, hier haben sich die Zahlen um 58 Prozent erhöht.

Trotzdem sehen Experten nach wie vor Nachholbedarf beim Thema Riester Rente, da speziell Personenkreise, die eigentlich als Zielgruppe für diese Variante der geförderten privaten Altersvorsorge wenig bis gar nicht zu diesem Instrument greifen, um für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben angemessen vorzusorgen.

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