Anleger machen comdirect vorsichtiger

Nach dem ersten Halbjahr 2010 blickt die comdirect, Tochter der Commerzbank AG, vorsichtiger in die Zukunft. Der zuvor angekündigte Rekordgewinn von 100 Millionen Euro wurde nun auf rund 80 Millionen Euro korrigiert, so der Vorstandschef Michael Mandel. Das Gesamtjahr 2009 schließt die comdirect mit einem Jahresgewinn von 76 Millionen Euro ab.

Zwar sei man mit dem ersten Halbjahr zufrieden, jedoch verlief das zweite Quartal schwieriger, als der starke Jahresauftakt hätte vermuten lassen. Besonders die Krise in Griechenland habe die Anleger verunsichert, das Zinsniveau sei niedrig geblieben. So sank der Zinsüberschuss der comdirect Bank AG im ersten Halbjahr 2010 auf 46,6 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es noch 60,2 Millionen Euro.

Vor Steuern blieb der Gewinn des ersten Halbjahres mit 41,7 Millionen Euro zwar stabil, im zweiten Quartal zeichnete sich jedoch ein deutlicher Rückgang auf 20,2 Millionen Euro ab (Vorjahreszeitraum: 23,7 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahr, mit 18,23 Millionen Euro blieben im zweiten Quartal 15,13 Millionen Euro unterm Strich. Der Gewinn im ersten Halbjahr lag ähnlich wie im Vorjahreszeitraum bei 30,8 Millionen Euro.

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