Ausfuhren gehen 2011 zurück

ExportDer Konjunkturmotor brummt, die Auftragsbücher der deutschen Industrie sind voll. Beides macht vielen Verbrauchern Hoffnung auf ein Plus in der Lohntüte. Wirtschaftsexperten, die ihren Blick auf die kommenden 12 Monate richten, sehen allerdings bereits etwas dunklere Wolken am Horizont aufziehen. Laut des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ist mit einer Abschwächung bei den Ausfuhren zu rechnen.

Nachfrage aus dem Ausland sinkt

Lag 2010 das Wachstum bei den Exporten noch bei 17 Prozent, soll es 2011 um rund zehn Prozent sinken, es wird nur mit sieben bis acht Prozent Wachstum gerechnet. Der BDI sieht Gründe für das Abflachen der Wachstumskurve unter anderem darin, dass die Nachholeffekte aus der Krise wegfallen.

Gleichzeitig richtet sich die Aufmerksamkeit in vielen Ländern nach der massiven Verschuldung zur Stützung der Finanz- und Industriebranche zunehmend auf die Konsolidierung der Haushalte.

Was die Branche allerdings hoffen lässt, sind die Prognosen für Asien und Südamerika. Hier rechnen Ökonomen mit einem anhaltend hohen Wirtschaftswachstum, was auch deutschen Exporteuren volle Auftragsbücher sichern könnte.

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