Ausländische Banken weiterhin Tagesgeld-Glücksgriffe
In Deutschland geht dieser Tage selbst für Laien leicht erkennbar der Sparteufel um, sowohl beim Tagesgeld als auch bei den meisten anderen Finanzprodukten.
Das müssen die Anleger ärgerlicherweise insbesondere auch beim Tagesgeld am eigenen Leib miterleben und sich in mühsamer Kleinarbeit sozusagen die Rosinen aus dem Kuchen picken, um noch von wirklich hohen Renditen profitieren zu können.
Lohnender denn je ist bei dieser Suche der Blick ins Ausland bzw. das Studium der Angebote von Banken, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben. Denn diese scheinen ihre Chancen zu wittern, während die deutschen Banken zunehmend die Zinsen von einst 5-6 Prozent auf magere 2-3 Prozent fürs Tagesgeld herunterfahren und damit nur noch selten für Vorfreude auf die Zinserträge sorgen können.
Zwei der Namen, die sich der deutsche Verbraucher momentan merken sollten, sind die Bank of Scotland und die niederländische Bank NICB direkt (wir berichteten bereits. Aber: Auch im letzteren Fall der Niederländer sollten die Anleger schnell zum Handeln bereit sein. Denn fünf Prozent Zins gibt es auch dort nicht mehr fürs Tagesgeld.
Die große Nachfrage nach den Angeboten hat den Banken den gewünschten Erfolg gebracht, nun werden die Super-Konditionen allmählich vom Markt genommen und auf ein angemessenes Niveau abgesenkt. Wer jetzt schnell ist, kann wenigstens noch für etwa sechs Monate gutes Geld verdienen mit seinem Kapital.

