Bahnfahren
Bahn erhöht die Fahrpreise
Viele Berufspendler und Reisende werden pünktlich zum Jahresende noch einmal zur Kasse gebeten. Die Deutsche Bahn wird zum 11. Dezember – wenn der Wechsel vom Sommer- auf den Winterfahrplan vollzogen wird – die Ticketpreise für´s Bahnfahren anheben. Damit wird Bahnfahren teilweise deutlich teurer.
So müssen Verbraucher damit rechnen, dass sie im Fernverkehr mitunter beträchtlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Hier will die Bahn den Preis für ihre Tickets um rund 3,9 Prozent anheben. So kostet eine Bahnfahrt in der 1. Klasse von Dresden nach Frankfurt/Main heute noch 141 Euro. Nach der Preiserhöhung müssten Bahnfahrer dann 146,49 Euro mehr bezahlen.
Ländertickets werden deutlich intransparenter
Das bisher gerade bei Gruppenreisenden besonders beliebte Länderticket, welches das Verreisen von bis zu 5 Personen ermöglichte, wird mit dem Wechsel auf den Winterfahrplan in der Preisstruktur in einigen Regionen deutlich intransparenter. So soll zum Beispiel in Thüringen die 1. Person für das Ticket 21 Euro zahlen, jede der vier weiteren Mitfahrer muss dann je drei Euro für die Bahnfahrt auf den Tisch legen.
Um die Verwirrung komplett zu machen, wird diese ungewöhnliche Regelung nicht nur in Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt praktiziert. In Baden-Württemberg, wo man seitens der Bahn ebenfalls dazu greifen will, liegt der Zuschlag für die 2. – 5. Person bei vier Euro.
Weitere Serviceangebote der Bahn werden teurer
Parallel zu den genannten Preisänderungen werden sich Verbraucher auch in anderen Bereichen auf neue Preise einstellen müssen. So werden die Reservierungen von Sitzplätzen in ihren Kosten in den einzelnen Klassen angepasst. Und die Bahncard wird für Bahnreisende ab 11. Dezember ebenfalls teurer.

