Banken bleiben 2010 dem Willkommensbonus bei Girokonten treu
Das neue Jahr beginnt, wie das alte geendet ist. Mit Sorgenfalten bei den Bankkunden, die immer seltener gute Gelegenheiten finden, um sich mit lukrativen Produkten auszustatten. Für die Verbraucher sind die Wünsche an die Finanzprodukte klar definiert. So sollten nicht nur die Kosten wie die Kontoführungsgebühren oder die Bearbeitung des Antrags für die Konten möglichst niedrig sein. Im bestmöglichen bringt das neue Konto den Kunden noch das eine oder andere Extra ein. 2010 kann im Bereich der Girokonten weiterhin überzeugen.
So bieten Institute wie die Volkswagen Bank, die Commerzbank und die Commerzbank-Tochter comdirect bank für ihre Neukunden interessante Willkommens-Geschenke, dank derer die Eröffnung der verschiedenen Kontomodelle noch reizvoller werden kann für die unentschlossenen Verbraucher. Aufmerksamkeit ist aber auch im neuen Jahr von den Kunden in spe gefordert. Denn die Überweisung dieser Bonuszahlungen beim Girokonto ist fast immer an bestimmte Konditionen gebunden.
Comdirect fordert von Kunden Aktivität
Als Neukunde der comdirect beispielsweise gibt es den lohnenden Bonus in Höhe von 50 Euro nur dann, wenn im ersten Quartal der Kontonutzung ein Transaktionsminimum von fünf Vorgängen durchgeführt wurde. Jede Aktion muss sich auf mindestens 25 Euro belaufen. Dafür bekommen die Kunden ihren Bonus im vierten Monat der Kontonutzung gutgeschrieben. Unzufriedene Kunden, die schon innerhalb von 15 Monaten kündigen, bekommen zusätzlich als Entschädigung 50 Euro aufs Konto, wenn die Anfangsbedingungen erfüllt sind.
Monatseingänge bei Commerzbank als Bedingung
Beim Mutterkonzern Commerzbank gibt es den Willkommensbonus ohne besondere Anforderungen. Dafür verzichtet die Bank auf die monatliche Kontogebühr nur dann, wenn pro Monat 1200 Euro oder mehr eingezahlt werden.
VW-Bank sieht Mindesteinzahlungen für Bonus-Erhalt vor
Auch bei der Autobank Volkswagen-Bank winken den Girokonto-Kunden weiterhin 50 Euro für die Kontoeröffnung. Als Bedingung gilt hier: Die Kunden dürfen das Konto nicht nur pro forma nutzen, es müssen regelmäßige Kontobewegungen verbucht sein. Zudem müssen die Kunden wenigstens zwei Monate in Folge eine Mindestsumme von 1000 Euro einzahlen. Somit gibt es den Bonus erst im dritten Monat der Nutzung. Sich durchweg über mangelnde Chancen auf dem Bankensektor zu beklagen, ist also nicht unbedingt die passende Vorgehensweise. Eher sollten sich die Verbraucher bei den Konto-Angeboten die Rosinen herauspicken.

