Bankenverband bringt Leitlinien für mehr Kundenvertrauen

Allzu leicht machen es die Kunden den Privatbanken in Deutschland gerade sicher nicht. Sie haben allerdings auch allen Grund, um nach den Auswirkungen der Bankenkrise für die weltweite Wirtschaft den Banken das Vertrauen in deren Arbeitsweise und Versprechen zu entziehen.

Das soll sich nun jedoch nach Wunsch des Bundesverbandes deutscher Banken schleunigst ändern, damit die Kunden wieder in gewohnter Weise auf den Service ihrer Anbieter vertrauen und verstärkt wieder Investitionsfreude an den Tag legen.

Zu diesem Zweck legt der BdB nun umfangreiche Leitlinien vor, mit denen der Verband im stärken Maße den Wünschen der Kunden gerecht werden will. Den Anfang sollen nun Prüfungen machen, in deren Verlauf sich die Dienlichkeit für den Markt der Privatkunden herausstellen soll.

Berücksichtigt werden soll dabei vor allem der Risikofaktor, den Anlageprodukte für die Investoren mit sich bringen. Auf die Probe stellen wollen die Experten des Verbandes auch, ob die bisherigen Materialien in ausreichendem Maße der nötigen Informationspolitik entsprachen.

Es gehe darum, die individuellen Umstände eines jeden Kunden und seine Bedürfnisse in Relation zu den möglichen Geldanlagen zu setzen. Grundsätzlich sicher eine gute Einsicht bei den Banken.

Allerdings wird sich mancher Kunde, der mit riskanten Papieren und Zertifikaten in die Verlustzone gerutscht ist, fragen, wieso diese Vorgehensweise nicht ohnehin schon vor der Krise gang und gäbe war. Fehler einräumen will der Verband mit seinen neuen Leitlinien aber nicht unbedingt. Vielmehr soll den neuen Marktbedingungen Rechnung getragen werden.

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