BASF-Unternehmen springt auf Anleihen-Zug auf

Erst in der vergangenen Woche berichteten wir an dieser Stelle über die möglichen Anlage-Alternativen für Privatanleger und institutionelle Investoren zugleich.

Wenn Ansätze wie Tagesgeld, Aktien, offene/geschlossene Immobilienfonds und andere Modelle ihren einst vergleichsweise sicheren und lukrativen Dienst versagen, können es die Unternehmens-Anleihen sein, die relativ gute Aussichten auf einerseits ordentliche Renditen bieten, andererseits auch recht sicher sind.

Erst kürzlich nutzte das Energieunternehmen E.ON die Chance, mit einem Volumen von insgesamt 1,75 Milliarden Euro eine europäische Anleihe im Benchmark-Format auszugeben. Mit dem Ergebnis einer mehrfachen Überzeichung. BASF will es dem Konzern nun gleich tun, und zwar mit dem Tochterunternehmen Finance Europe.

Geplant ist eine Anleihe mit einer Laufzeit von sechs Jahren. Der Kurs dieses Benchmark-Bonds orientiert sich am so genannten Midswap ist somit irgendwo in der preislichen Spanne von 220 und 230 Basispunkten verortet. Auf diese Weise will man bei BASF also wie viele andere Unternehmen zuvor versuchen, auf anderem Wege an zusätzliches Kapital zu kommen.

Auch weniger liquide Anleger können solche Angebote nutzen, weil die Mindesteinlagen meist nicht mehr so hoch wie vor der Krise sind, damit möglichst viele Investoren ein Interesse bekommen. Der genaue Preis der BASF-Anleihe soll noch heute bekannt gegeben werden.

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