CDU für Zweibett-Zimmer
Das deutsche Gesundheitswesen bleibt auch zwischen den Jahren Streitthema. Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn hat jetzt den Finger auf eine Wunde gelegt, die den Krankenhausverbänden Schmerzen bereiten dürfte. Der CDU-Mann forderte die Abschaffung der Vierbett-Zimmer. Stattdessen sollen Zweibett-Zimmer Standard werden. Pläne, die Krankenhäuser alles andere als begeistern dürften.
Zweibett-Zimmer als Privatleistung
Der CDU-Gesundheitsexperte Spahn kritisierte, dass Zweibett-Zimmer von den Krankenhäusern vor allem für Versicherte der privaten Krankenversicherung freigehalten würden. Die Kliniken würden den Bestand an Zweibett-Zimmern künstlich dafür niedrig halten. Ein Vorwurf, der in einer andauernden Debatte um eine 2-Klassen-Medizin schwer wiegt.
Gleichzeitig wies Spahn darauf hin, dass in den Kliniken eigentlich ausreichend Kapazitäten für die Einrichtung von mehr Zweibett-Zimmern vorhanden seien. Für Kliniken, die an Vierbett-Zimmern festhalten, fordert der CDU-Politiker finanzielle Daumenschrauben. Ein weiterer Punkt auf Spahns Liste für das neue Versorgungsgesetz ist ein “Lieferschein-Prinzip” beim Hausarzt, das für mehr Transparenz bei den Kosten sorgen soll.
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