Das Zinsintervall ist beim Tagesgeld von besonderer Bedeutung

Sehr viele Kunden beachten bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos lediglich die Tagesgeld Zinsen, was sich renditetechnisch jedoch als Fehler herausstellen kann.

Die Gesamtrendite eines Tagesgeldkontos errechnet sich nämlich nicht nur aus den Tagesgeld Zinsen, die pro Jahr gezahlt werden, sondern auch aus dem Zinsintervall, innerhalb dessen die Tagesgeld Zinsen gutgeschrieben werden. Liegt dieses beispielweise bei 3 Monaten, so werden nach einem halben Jahr die Zinsen aus dem ersten Quartal gleich mitverzinst (Zinseszins-Effekt).

Dass sich hieraus eine höhere Rendite ergibt, als bei einer jährlichen Zinsgutschrift, dürfte allgemein klar sein. Gerade deshalb sollte man immer auf das Zinsintervall achten, da es hierdurch zu Verschiebungen zwischen den verschiedenen Anbietern in Bezug auf die Rendite kommen kann, was man auf den ersten Blick jedoch nicht unbedingt erkennt.

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