Manipulationen an Geldautomaten
Datenklau am Geldautomaten – Fallzahlen erschreckend hoch
Immer wieder wird seitens der Banken und Experten vor Phishing und anderen Betrügereien im Internet gewarnt. Seit einiger Zeit macht den Kreditinstituten, Behörden und Verbrauchern eine weitere Masche Sorgen – das Skimming (Ausspähen). Die Fallzahlen sind im Jahr 2010 dramatisch angestiegen. Allein in den ersten sechs Monaten wurden so viele Fälle wie in den 12 Monaten des vergangenen Jahres registriert.
Täter werden immer raffinierter
Das Problem ist aber nicht nur die schiere Zahl der Fälle. Allein 2009 waren vermutlich 100.000 Kunden betroffen. Auch die Raffinesse, mit der Täter beim Skimming vorgehen, bereitet Sorge. Denn die Attrappen und Kameras sind inzwischen kaum noch auf den 1. Blick zu erkennen. Die Vorgehensweise der Täter ähnelt sich dagegen immer.
Manipulierte Automaten, Türöffner und Kassen
Speziell Geldautomaten im Freien werden in wenigen Sekunden mit Auslesegeräten und Kameras oder Bedienfeldern präpariert, die Daten der ahnungslosen Kunden abgegriffen und auf Plastikkarten übertragen. Experten gehen davon aus, dass hinter den Betrügereien Banden aus Südosteuropa stecken. Das Perfide: Inzwischen haben es die Täter teilweise sogar auf Bau- und Supermarktkassen abgesehen.
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