Deutsche Anleger immer kostenbewusster
Eine Umfrage eines renommierten Finanzportals hat jetzt ergeben, dass deutsche Anleger immer kostenbewusster werden und sowohl auf Gebühren, als auch verstärkt auf Rabatte achten. Doch trotzdem sind die Sparpotenziale noch lange nicht ausgeschöpft und die wirklich günstigen Fonds sind teilweise nicht mal bekannt.
Über 1.500 Anleger wurden in 2007 gezielt befragt und nur rund 42 Prozent aller Befragten achten wirklich auf den so genannten Ausgabeaufschlag. Immerhin ist die Zahl der umsichtigen und kostenbewussten Anleger damit gestiegen. Gebühren, die vielleicht sogar nur im Kleingedruckten erwähnt werden, interessieren noch viel weniger die Anleger, aber auch hier zeigt der Trend eher nach oben. Dabei kann man mit dem nötigen Fachwissen nicht nur viel Geld einsparen, sondern zusätzlich zu den ausgenutzten Sparpotenzialen auch noch die wirklich lukrativen Fonds bedienen. Günstig einkaufen und extrem hohe Gewinne raus ziehen lautet die Devise, übrigens nicht nur bei Fonds.
Die Informationen darüber, wie und wo man Fonds kaufen kann, sind bei vielen noch nicht angekommen. Nicht immer muss es über eine Bank abgewickelt werden, denn Fonds werden auch an der Börse direkt gehandelt. Zwischenhändler unnötig und minimierter Verwaltungsaufwand. Noch halten sich beliebte Produkte wie Aktienfonds und Rentenfonds. Wesentlich lukrativer sind die so genannten ETFs, also Exchange Traded Fonds, aber weniger als 20 Prozent der Anleger kennen ETFs überhaupt. Während die Untersuchung in Sachen Kostenbewusstsein einen Aufwärtstrend verbuchen konnte, erbrachte die abgefragte Produktkenntnis einen absoluten Minusrekord.

