Deutsche Bank sieht sich gegen Kredit Ausfälle gut gewappnet
Im Zuge der Debatten um die Schaffung von Bad Banks als Auslagerungsstandort für die deutschen Banken ist nur nahe liegend, dass sich nach der Meldung über die Entstehung der ersten Bad Bank ihrer Art die Großbanken sukzessive zu Wort melden würden.
Gleich zu Beginn nutzt die Deutsche Bank die neue Woche, um bezüglich der eigenen Risikoversorgung zeitnah Entwarnung für die Anleger zu geben. Mit den eigenen faulen Krediten gebe es derzeit und auch in Zukunft keine Probleme, die zu wirtschaftlichen dramatischen Situationen führen könnten.
2010 geringere Risikovorsorge in Aussicht
So gibt es Hugo Banziger, der Risikovorstand der Deutschen Bank, aktuell zu Protokoll. Während andere Institute nach wie vor den Folgen von Investitionen in riskante Wertpapiere und Aktien zu kämpfen haben, die sich vielerorts in die toxischen Papiere verwandelt haben, zeigt sich der Deutsche Bank-Vorstand sogar überzeugt, dass die Vorsorge für potentielle Kreditausfälle im Jahr 2010 deutlich sinken wird.
Stabilität auf dem Immobilienmarkt bringt Sicherheit
Eines der zentralen Argumente für die Wahrscheinlichkeit dieser positiven Veränderung sieht der Experte der Deutschen Bank darin, dass sich der deutsche Immobilienmarkt seit einiger Zeit relativ stabil präsentiert. Darüber hinaus konnte sich die größte deutsche Bank besser als andere Mitbewerber mit der Zunahme der geschäftlichen Insolvenzen in Deutschland arrangieren konnte.
Bei den Konsumentenkrediten indes könnte es bedingt durch die höhere Arbeitslosigkeit im Lande in den kommenden Monaten zu steigenden Ausfällen kommen, so Banziger am heutigen Morgen.
Anders als im eigenen Unternehmen sieht gerade Deutsche Bank-Chef Ackermann für die Bankenbranche an sich durchaus weiterhin erhebliche Risiken durch die faulen Kredite, die zu notwendigen Veränderungen bei der Risikovorsorge führen könnten.

