Deutsche Bank will Postbank-Preis drücken

An den eigentlichen Plänen der Übernahme der Postbank hat sich bei der Deutschen Bank nichts geändert.

Vielmehr gibt es nun einen mehr oder weniger fixes Zeitfenster, bis zu dessen Ablauf die Übernahme abgewickelt worden sein soll. Noch in den ersten drei Monaten des neuen Jahres will man bei der Deutschen Bank alles unter Dach und Fach gebracht haben.

Doch die Art und Weise bzw. die Konditionen sind der Nummer eins unter den deutschen Großbanken inzwischen ganz und gar nicht mehr recht. Während die Manager bei der Postbank bestätigen, man sei mit dem abgeschlossenen Tarif und den Rahmenbedingungen des Kaufs nach wie vor einverstanden, drängt man bei der Deutschen Bank auf eilige Nachbesserungen.

Möglichst noch in der aktuellen Woche. Denn für den Bankenriesen Deutsche Bank ist die Postbank nach den herben Verlusten beim Postbank-Aktienkurs inzwischen nicht mehr gerade ein Schnäppchen. Nun möchte man am liebsten einen ordentlichen Rabatt auf den vereinbarten Kaufpreis erhalten, davon wiederum hält man bei der Postbank nicht unbedingt viel.

Dementsprechend schwierig gestalten sich Pressemeldungen nach auch die Verhandlungen zwischen der Deutschen Bank und der zukünftigen Tochter. Als Kaufpreis ist bisher ein Preis von 57,25 Euro je Postbank-Aktie geregelt. Bei einem Aktienkurs von aktuell weniger als 13 Euro ist der Wunsch der Manager im Hause der Deutschen Bank durchaus nachvollziehbar.

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