Mit durchschnittlich 63,2 Jahren in Rente

Deutsche gehen vorzeitig in Ruhestand

RentnerDie Regierung will die Rente mit 67 einführen. Und stößt damit auf Kritik. Denn bereits jetzt erreicht nur ein Bruchteil der Arbeitnehmer das festgeschriebene Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Wie aus Medienberichten hervorgeht, gehen bei den Frauen fast 50 Prozent der Arbeitnehmerinnen und bei den Männern immer noch rund 40 Prozent wesentlich früher in Rente. Die Deutsche Rentenversicherung Bund bestätigte die Berichterstattung.

Finanzielle Einbußen bei frühem Ruhestand

Laut der zitierten Renten-Statistik liegt das durchschnittliche Eintrittsalter in den Ruhestand bei 63,2 Jahren – und damit weit von dem Ziel der Bundesregierung entfernt, einer Rente mit 67. Der frühe Renteneintritt hat für alle Betroffenen Nachteile. Denn wer eher aus dem Erwerbsleben ausscheidet, muss mit finanziellen Abschlägen rechnen.

Bei den männlichen Arbeitnehmern beläuft sich diese Einbuße auf rund 127,44 Euro, Frauen gehen mit 105,35 Euro im Monat weniger in den Ruhestand. Was an den Zahlen aber eigentlich verblüfft: Nur rund ein Fünftel der Ruheständler kommt aus einem regulären, versicherungspflichtigen Anstellungsverhältnis. Eine Tatsache, die zeigt, wie umstritten die Rente mit 67 ist.

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