Deutsche immer reicher?
Scheinbar hat die Menge des Geldes im eigenen Portemonnaie vor allem im Zeitraum der letzten zehn Jahre deutlich zugenommen. Zumindest sagt das der statistische Durchschnitt. So entfällt lt. dieser Statistik im Jahr 2006 auf jeden Haushalt rein rechnerisch ein Vermögen von 125.500 Euro.
Die Dresdner Bank, als Auftraggeber für diese Studie, zeigt somit auf, das im Vergleich zum Jahr 1997 jeder Bürger gut und gerne 25% mehr Geld in der Tasche hat. Doch nicht nur den Deutschen geht es, statistisch gesehen, besser. Japaner freuen sich über 131.000 pro Kopf, die anderen EU-Länder bilanzieren mit einem Vermögen von 153.4000 pro Einwohner und in den USA sind es sogar stolze 174.400 per anno. Vor allem die prozentuale Entwicklung der amerikanischen Bevölkerung ist beeindruckend und liegt bei 59 Prozent.
Also sind die Deutschen zwar reicher geworden, aber nicht so reich, wie die Bürger anderer Länder. Laut der Ökonomen der Dresdner Bank liegt diese schlechtere Entwicklung auch an der Einkommensstruktur, die in Deutschland schlechter wächst, als in anderen Ländern. Aber auch die Entwicklung von Zinsen und den damit zusammenhängenden Renditen. Deutsche sind eher auf Sicherheit bedacht, heißt es da aus Kreisen der Dresdner Bank.
Ganz generell pocht die Dresdner Bank auf die höheren Gewinne bei risikoreicheren Geschäften und rät zu eben diesen Anlagestrategien. Verbraucherschützer warnen allerdings, denn nur wer langfristig plant und daran glaubt Erfolg mit Aktien haben zu können, hat unter Umständen das positive Ende am Schluss für sich.

