Die Deutsche Bank wird mit einem Steuerskandal in den USA in Verbindung gebracht
Nach Angaben von “Spiegel.de” soll die Deutsche Bank in einen Steuerskandal in den USA verwickelt gewesen sein, weil sie wohlhabenden Bürgern dort Finanzprodukte verkauft, die illegalerweise zu Steuerersparnissen führen.
Das Portal beruft sich dabei auf die “New York Times”, in der von insgesamt 103 Millionen Dollar Steuern die Rede ist, die den US-Steuerbehörden durch das Finanzprodukt “Homer” entgangen sein sollen. Bei diesem handelt es sich offenbar um spezielle Fremdwährungsoptionen, die im Paket verkauft wurden und von denen einige wertlos sind. Durch diese Tatsache war es kein Problem, regelmäßig steuermindernde Verluste ausweisen zu können. Dies hätten die US-Steuerbehörden jedoch nicht anerkannt und entsprechende Ermittlungen eingeleitet, heißt es weiter.
Erschwerend kommt offenbar hinzu, dass die Deutsche Bank dafür auch noch Provisionen verlangt hat, die ungefähr 1,25% der jeweiligen Steuerersparnis betragen haben sollen, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones berichtet.
Die Deutsche Bank hat diesen Bericht zwar nicht kommentiert, jedoch soll in verschiedenen Quartalsberichten darauf hingewiesen worden sein, dass es Ermittlungen der US-Steuerbehörden gegen diese Geschäfte geben soll. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Geschichte entwickelt, aber aller Voraussicht nach steht der Deutschen Bank Ärger ins Haus.

