Die EU plant neue Förderungen für die Industrie
Nachdem sich die EU-Staatschefs auf eine konzentrierte europäische Aktion gegen die Finanzkrise geeinigt haben, ist nun geplant, auch die Industrie im Zuge eine drohenden Realwirtschaftskrise entsprechend zu entlasten.
Da momentan nur die Absicht bekannt ist, der europäischen Industrie unter die Arme zu greifen, können konkrete Maßnahmen bis jetzt noch nicht bewertet werden. Lediglich ein Förderkreditprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen in Höhe von 30 Milliarden Euro wurde bis jetzt von der europäischen Investitionsbank zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus ist offenbar geplant, eine Art Weltwirtschaftskonferenz einzuberufen, an der neben den Industrienationen auch Schwellenländer wie China, Mexico und auch Indien teilnehmen sollen. Am Ende dieser Konferenz soll eine neue Wirtschaftsordnung stehen, die mehr Kontrolle erlaubt und damit drohenden Krisen besser vorbeugen kann.
Als einzig weitere konkrete Maßnahme haben die EU-Staatschef eine bessere Kommunikation im Krisenfall beschlossen, denn es soll eine Art Krisentelefon eingerichtet werden, welches schnell entsprechende Telefonkonferenzen zwischen allen EU-Staatschefs und den entsprechenden Institutionen zulässt, um eine rasche Abstimmung der entsprechenden Gegenmaßnahmen zu ermöglichen. Zudem sollen bis zur Schaffung einer europäischen Aufsichtsbehörde sollen zunächst die nationalen Bankenaufsichten regelmäßig einmal im Monat zusammentreffen, um ihre Aktionen besser konzentrieren zu können.

