Durchschnittliche Rente variiert im Bundesgebiet deutlich

Aktuelle Zahlen zur Rentenleistung in Deutschland lassen derzeit einmal mehr erkennen, wie wichtig die private Altersvorsorge inzwischen geworden ist.

Eine neue Studie der Uni Freiburg, die von der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken in Auftrag gegeben wurde, hat nun erneut die Rentenansprüche der deutschen Arbeitnehmer mit gesetzlichem Versicherungsschutz unter die Lupe genommen. Dabei werden verschiedene Dinge ersichtlich. Einerseits sind die Rentenansprüche der heutigen Rentner und Pensionäre noch immer in einem bedingten Ost-West-Gefälle.

Vor allem wird aber klar, dass Arbeitnehmer aus Beamtenberufen noch immer von den bekannten Vorteilen profitieren. Während die gesetzliche Rente derzeit im Mittel bei knapp 984 Euro monatlich liegt, erhält der „durchschnittliche“ Beamte mit Pensionsanspruch im 2570 Euro überwiesen.

Am wenigsten Rente erhalten ehemalige Erwerbstätige in der Region Dessau. Dort liegt der Durchschnittswert mit 774 Euro deutlich unter dem Mittelwert. Dafür stehen den Rentnern in Stuttgart und Oberbayern etwa rund 1100 Euro monatlich zu. Durchforstet wurden für die Rentenstudie immerhin 20 Millionen Rentendaten.

Rund 19 Prozent der Erwerbstätigen sind in der glücklichen Situation, dass ihnen neben der gesetzlichen Rente auch Leistungen aus einer betrieblichen Altersversorgung zustehen. Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig angesichts der durchschnittlichen Bezüge bei steigenden Lebenshaltungskosten eine zusätzliche, private Absicherung wie etwa die zunehmend beliebter werdende und staatlich geförderte Riester-Rente geworden ist.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren

  • Immobilien für Deutsche wichtigste Altersvorsorge
  • Altersvorsorge mit Riester Rente gerade für Geringverdiener lohnend
  • Riester-Rente nach zehn Jahren ein Fehlkonstrukt
  • Riestern will gelernt sein
  • Rente: Arbeitnehmer verlieren Vertrauen in Altersvorsorge
  • Deutsche Verbraucher sind Altersvorsorge-Beratungsmuffel
  • Altersvorsorge ein Sorgenthema bei jungen Deutschen
  • Bisher keine Veränderungen bei Riester Rente nach EuGH Urteil
  • Deutsche sorgen nicht genug vor
  • Schlechte Noten für die Riester-Rente