Einkommen: Abstand zwischen Ost & West größer
Der politische Umbruch ist inzwischen 20 Jahre her. Und auch wenn die ehemalige Grenze schon lange verschwunden ist – im Portemonnaie ist sie noch spürbar. Dies ergeben neue Zahlen des Bundesamts für Statistik. Demzufolge hinken Haushalte im Osten den Haushalten im ehemaligen Westen immer noch hinterher.
26% Unterschied bei den Haushalten
Während Haushalte in den alten Bundesländern 2008 rund 3899 EUR pro Monat zur Verfügung hatten, war die finanzielle Ausstattung in den neuen Bundesländern rund 26 Prozent niedriger. Hier verfügten die Haushalte im Mittel über 2867 EUR. Das eigentlich Besorgniserregende: In früheren Jahren war die Schere zwischen Ost und West geringer.
Aufgrund des niedrigeren Einkommens verschieben sich natürlich auch die anderen untersuchten Parameter. Wie zum Beispiel die Konsumaufwendungen. Hier liegt der Osten mit 79,8 Prozent vor den alten Bundesländern. Es muss also ein höherer Anteil der monatlichen Einnahmen in den neuen Bundesländern aufgewendet werden, um die Lebenshaltung zu bestreiten. Kapital, das am Ende zu Sparen fehlt.

