Einlagensicherung?
Kennen sie den Begriff Einlagensicherung? Nicht? Ist im ersten Moment nicht weiter schlimm, doch die nötigen Informationen sind wichtig für all jene, die ihr Geld anlegen.
Als Einlagensicherung bezeichnet man eine Geldrücklage eines Instituts, welches die eingebrachten Geldmittel ihrer Kunden absichert, für den Fall einer Bankenpleite. Jemand der also 20.000 Euro angelegt hat, soll, im Falle einer Pleite, auch die gesamten 20.000 Euro zurückbekommen. Zinserträge sind meist verloren, aber zumindest die eigene Einlage sollte zurückgezahlt werden können. In Deutschland ist diese Sicherung zentral angelegt und die meisten Banken am deutschen Markt sind an diesem so genannten Einlagensicherungsfonds beteiligt. Durch dieses Prinzip sind deutsche Geldanlagen bis zu hohen Millionenwerten abgesichert und aus diesem Grund kann sich nicht nur Otto-Normalverbraucher, als Klein-Anleger, sondern auch ein Großinvestor sicher sein, dass sein eingebrachtes Kapital wirklich sicher ist.
Selbst ausländische Banken haben sich dem deutschen Einlagensicherungsfonds bereits angeschlossen und erfüllen so hohe Sicherheitsstandards und zugleich bieten sie Top-Konditionen. Bestes Beispiel ist die indische ICICI Bank, die derzeit vor allem wegen hoher Tagesgeldzinsen Schlagzeilen macht. Doch Vorsicht, denn nicht jede Bank unterliegt automatisch dem deutschen Fonds, nur weil sie auf dem deutschen Markt anbietet. Kunden sollten das dringend vor Abschluss in Erfahrung bringen, bis zu welcher Höhe das eigene Kapital abgesichert ist.

