Erhöhte Risikoaufschlägen bei Baufinanzierung

Wer sich die Zeit nimmt, alles Angebote für eine mögliche Baufinanzierung miteinander abzugleichen, erkennt schnell: Nicht alles in der Krisenzeit ist schlecht.

Wer sich als Immobilienkäufer oder Bauherr in spe sieht, hat die Gelegenheit an die günstigsten Zinssätze für Hypothekendarlehen seit gut drei Jahren zu kommen. Durchschnittliche viereinhalb Prozent werden von den Finanzierungsunternehmen eingefordert.

Das sah Mitte der 1990er Jahre noch deutlich anders aus, damals waren gut 7 Prozent mehr für ein vergleichbares Hypotheken-Darlehen fällig. Logisch: Denn die Banken sind begierig auf neue Kunden, die Geld bringen. Übereile sollte deswegen jedoch aus Sicht von Experten lieber nicht vorherrschen beim Bau oder Kauf eines Hauses.

Die drohenden Konsequenzen einer unüberlegten Finanzierungsentscheidung – das zeigt der US-Immobilienmarkt – hat schon manchen Bauherren in den Bankrott gestürzt. Wichtig zu erkennen ist die Tatsache, dass die Super-Sonderangebote im Grunde stets auf eine Art Idealkunde ausgelegt sind. Banken sind weitaus vorsichtiger bei der Vergabe von Krediten geworden.

Die Bewertung und Einstufung von Kunden ist dementsprechend konservativ. Zu den eigentlichen Tarifen für die Baufinanzierung kommen so für viele Kunden so genannten Risikoaufschläge, wenn sie vom Ausgangspunkt abweichen, von den aus die Angebote aus der Werbung aufgestellt wurden.

Sparen lohnt sich für die Kunden mit Finanzierungswunsch ebenfalls. Mehr Eigenkapital heißt: Niedrigere Zinsen für den Baukredit. Und wie immer gilt: Angebote vergleichen und Laufzeiten sinnvoll wählen, denn die Jahre vergehen rascher als zunächst erwartet.

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