Es geht doch – Die Servicewüste lebt
Scheinbar haben sich bestimmte Banken jetzt auf die Seite des Kunden geschlagen und so kommt der vom Kunden lang ersehnte, warme Regen in die bisherigen Servicewüste Deutschland.
Während die EZB (Europäische Zentralbank) in den vergangenen Monaten immer stetig die Leitzinsen erhöht hat und auch im September 2007 noch mal 0,25 Prozent dazu kommen, haben Anleger Spaß an dieser Entwicklung. Sparer und Menschen mit Tagesgeldkonten profitieren von den steigenden Zinsen und streichen satte Erträge ein. Dies ist zumindest bei einigen Instituten der Fall und bei anderen werden die Zinsen lediglich in Form von Soll- und Schuldzinsen weiter gegeben. Wenn auch nur die Hälfte der Zinserhöhungen der letzten 18 Monate von bestimmten unternehmen so an die Kunden weiter gegeben wurde, ist das eine ganz saftige Erhöhung. Es lohnt sich also deutlich hinzuschauen.
Doch gibt es auch jene Bankunternehmen, die Zinserhöhungen entweder gar nicht, oder lediglich dosiert an die Kunden weiter gegeben haben. Handelt es sich dabei um die oben schon erwähnten Schuldzinsen ist das natürlich nett, aber auch Tagesgeldkonten und Sparbücher profitieren natürlich von steigenden Zinserträgen und es soll tatsächlich auch in diesem Bereich Anbieter geben, die ihre Kunden partizipieren lassen.
Dass die Banken also nun aus der oft zitierten Servicewüste ein Paradies geschaffen hätten ist zuviel gesagt, aber der Trend ist deutlich und wenn man genau hinschaut, sind die steigenden Zinsen ertragreich zu nutzen und ganz generell ist die einsetzende Entwicklung ein gutes Zeichen, welches von der Metropole am Main an die anlegewilligen Kunden ausgeht.

