EU will Fondsmarkt in der EU vereinfachen

In den letzten Wochen hatten insbesondere die ehemaligen Großverdiener, die Hedgefonds, nicht nur mit herben Verlusten, sondern vielfach sogar mit dem nackten Überleben zu kämpfen.

Dieses Faktes ist sich die EU bewusst und will nun in gewisser Weise Abhilfe schaffen. Neue Regeln müssen her, von denen sowohl die Fondsbetreiber als vor allem aber auch die potentiellen Kunden profitieren können sollen. Das bis dato fast undurchschaubare Regelwerk soll deutlich vereinfacht werden, damit der Wettbewerb wieder in alter Frische erblühen kann.

Ganz oben auf der To-do-Liste haben die Verantwortlichen bei der Europäischen Union zudem die Senkung von Verwaltungskosten eingeplant. Es soll bald schon endlich europäische statt der individuell nationalen Regeln für die Fondsbranche geben. Die neuen Vorgaben OGAW-Richtlinien sollen den Anbietern von Fonds wesentlich leichteren Verkauf in anderen EU-Mitgliedsstaaten ermöglichen, um Produkte zukünftig nicht mehr ausschließlich in der Heimat anbieten zu können.

Bei den Reformen soll es darum gehen, die ohnehin vorbildlichen Regeln mit inzwischen 20jähriger Tradition weiter zu optimieren und Grenzen nun auch auf dem Papier durchlässiger zu machen. Gerade neue Standardisierungen sollen den Kunden der Fonds zu mehr Transparenz und Vergleichsmaßstäben verhelfen.

So soll die krisenbedingt Unsicherheit bei den Anlegern langsam aber sicher wieder abgebaut werden. Verbesserte Informationsmöglichkeiten soll das Internet den Investoren in Zukunft bieten durch die Angebote der Fondsgesellschaften.

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