Euro-Krise verunsichert Verbraucher
In den Medien wird die Krise der europäischen Gemeinschaftswährung seit Wochen thematisiert. Europa, so scheint es zumindest, rast mit Höchstgeschwindigkeit auf die Wand zu. Eine Entwicklung, die Folgen hat. Wie eine Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge zeigt, verunsichert die Eurokrise etwa zwei Drittel der Verbraucher. Besonders groß ist die Sorge vieler um die eigenen Ersparnisse.
Hilfen durchaus populär
Die Umfrage des DIA beschäftigt sich aber nicht nur der Sicht deutscher Verbraucher auf die eigenen Rücklagen. Auch nach den Auswirkungen auf die Anlagestrategie wurde gefragt. Hier will aber nicht einmal ein Fünftel der Befragten auf die Euro-Krise mit Veränderungen im Portfolio reagieren.
Betongold und Edelmetalle sind der Umfrage zufolge ebenfalls kein Thema. Erstaunlich die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer der Meinung ist, Deutschland muss wankenden Euro-Staaten noch stärker unter die Arme greifen.
Gleichzeitig sieht nur rund ein Zehntel der befragten Verbraucher die Rückkehr der D-Mark als Folge der Krise. Besonders ausgeprägt sind Zukunftsängste in Familien am unteren Ende der Einkommensskala sowie bei über 45-Jährigen.
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