EZB gibt Zinsstatistik für Tagesgeld bekannt

Trotz oder gerade aufgrund der Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank haben sich die Zinsen bei den Banken innerhalb Europas ausgesprochen unterschiedlich entwickelt.

Diese Feststellung ist zumindest der so genannten Zinsstatistik für die Monetären Finanzinstitute zu entnehmen, die von der EZB selbst veröffentlicht wird. Die Entwicklung ist demnach nicht nur bei den Einlagen, sondern auch allgemein bei den Zinssätzen für Kredite zu beobachten gewesen.

Bereits im Oktober hatte die Zentralbank für Europa die Umkehr von zuletzt steigenden Zinssätzen bei Tagesgeldkonten und ähnlichen Modelle mit den Leitzinssenkungen ausgerufen. Für die privaten Haushalte lag der Satz im Oktober bei den Tagesgeldeinlagen zuletzt bei 1,34%, 0,02 Prozent mehr als im Monat September.

Auch für die Einlagen mit Laufzeiten bis zu zwölf Monaten sah die Lage besser als zuvor aus: Der realistische Zinssatz kletterte auf 4,77%. Entschieden sich indes die nicht-finanziellen Unternehmen für die Investition in Tagesgeldzinsen, konnten sie sich im Oktober auch weiterhin über 2,20% freuen.

Bei den einjährigen Einlagen jedoch sank der Durchschnitts-Zinssatz in der Eurozone auf 4,25%, mehr als ein Viertelprozent weniger als bis dato. Nun erwarten die Anleger mit Spannung die neuen Veränderungen bei den Tagesgeldkonten und Einlagen, nachdem die EZB erneut den Leitzins gesenkt hatte.

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