Falsche Beratung – Schufa negativ
Stiftung Warentest schlägt Alarm, denn scheinbar sieht es so aus, dass bei nachgefragten Krediten und der dazugehörigen Beratung nicht selten am Schluss negative Schufa-Einträge stehen. Scheinbar hat schon die bloße Beratung zu einem Kreditprodukt bei vielen Kunden schon einen negativen Einfluss auf den so genannten Score bei der Schutzgemeinschaft für Kreditsicherung. Mit oftmals deutlich verschlechterten Werten verlassen bis dahin normale Kunden, Banken und Sparkassen und dies ist keine neue Erkenntnis, sondern Stiftung Warentest hat bereits vor vielen Jahren über die Praxis informiert und deutlich gewarnt.
Dabei geht und ging es vielen Fällen nicht mal um ein konkretes Kreditangebot seitens der Institute und trotz unverbindlicher Vorgespräche hatte dies teilweise fatale Folgen für die Bonität einiger Bürger. Nach einigen Jahren wurde diese Untersuchung seitens der Stiftung Warentest erneut angestrebt und es wurde beobachtet, ob es seitens der Berater wieder die unverhältnismäßigen Meldungen an die Schufa geben würde. Der Berater hat zwei Wahlmöglichkeiten welches Beratungsmerkmal er aktiviert. Wählt er „Kredit“ ist die Schufa informiert und senkt automatisch den Score. Wählt der Berater nur „Kreditkonditionen“ bleiben die Werte unverändert.
Zudem muss eine Schufa-Anfrage auch angekündigt werden und in einigen Fällen wurde nicht mal das getan. Keine Aufklärung und vor allem auch kontinuierlich das falsche Merkmal gesetzt. Was dem Kunden bleibt ist die deutliche Eigeninitiative und noch während des Beratungsgespräch die Missstände anzusprechen und zu verhindern, dass der eigene Score sinkt. Eine Konfrontation des Beraters mit dieser Studie empfiehlt sich, wenn man später nicht auch mit einer schlechteren Bonität dastehen will.

