Fonds – 50 Prozent Rendite – jedes Jahr!
Hedge-Fonds haben immer noch ein schlechtes Image, doch ist wirklich schlecht, was richtig Geld abwirft? Viele behaupten das die so genannten Hedge-Fonds undurchsichtig seinen und unkontrollierbar sich am Finanzmarkt bewegen und sogar ranghohe Politiker lassen wenig Gutes an dieser Form der Anlagestrategie. Spekulativ ist da ein häufig verwendetes Wort.
Dennoch sind, trotz aller negativen Äußerungen, genau diese Hedge-Fonds inzwischen ein Motor der Finanzwelt. Nach Schätzungen gibt es etwa 9.500 Fonds und alle zusammen verwalten etwa ein Finanzvermögen von 1,67 Billionen Dollar. Undurchsichtig ist inzwischen auch kein Argument mehr, denn auch wenn immer noch utopische, bisweilen dreistellige Renditen versprochen werden, weiß man inzwischen sehr genau, wie viel sich verdienen lässt.
Nicht überragend, aber durchaus beachtlich, was Fonds heutzutage erwirtschaften können. Das Maximum in Sachen Zugewinne lag im Jahr 2003 immerhin bei 18 Prozent im Schnitt und das Minimum waren gerade mal 1,4 Prozent (2002). Viele Fonds haben zwischendurch auch immer wieder schwache Monate, aber im Regelfall und auf lange Sicht legen Hedge-Fonds eigentlich immer zu.
Es sind Durchschnittswerte und wie es bei durchschnittlichen Angaben eben so ist, gibt es Ausreißer nach oben, wie auch nach unten. Glücklich darf sich schätzen, wer einen Fond erwischt der nach oben durch startet. Doch lediglich weniger als 1 Prozent aller Hedge-Fonds kommt mit Renditen von 40 bis 50 Prozent daher.

