Geringe Selbstbeteiligung bei Kasko-Versicherung spart viel Geld
Wer bei der Kfz-Versicherung bares Geld sparen will, sollte einen Tarif mit Selbstbehalt wählen. Dadurch sinken die jährlichen Beiträge zum Teil erheblich. Viele Versicherte wählen nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bei der Vollkasko-Versicherung eine Selbstbeteiligung von 300 Euro und bei Teilkaskoschäden eine Selbstbeteiligung von 150 Euro, um die Policen deutlich günstiger zu erhalten.
Experten raten ebenfalls zu diesen Selbstbeteiligungsstufen, weil nicht nur die Versicherungsbeiträge erheblich günstiger werden, sondern im Ernstfall dieser finanzielle Aufwand auch problemlos aufgebracht werden kann. Bei diesem Tarifmodell kann man jährlich im Durchschnitt rund 27 Prozent der Jahresprämie einsparen.
Höhere Selbstbeteiligung nicht lohnenswert
Wer denkt, mit einer höheren Selbstbeteiligung auf der günstigeren Seite zu sein, irrt. Wählt man bei der Vollkasko-Versicherung eine Selbstbeteiligung von 500 Euro und bei Teilkaskoschäden eine Selbstbeteiligung von 300 Euro, so reduzieren sich die Kosten lediglich um sieben Prozent.
Auch bei der Teilkaskoversicherung kann man bares Geld sparen. Bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro ergibt dies immerhin 17 Prozent Einsparung gegenüber einem Tarifmodell ohne Selbstbehalt. Auch hier ist bei einem höheren Selbstbehalt von 300 Euro nur noch eine Einsparung von drei Prozent gegeben.
Während Direktversicherungen keine Kaskotarife ohne Selbstbeteiligung anbieten, wollen Kfz-Versicherungen mit dem Eigenanteil vor allem bei kleinen Schäden Kosten sparen.

