HaSpa: Kundenbindung im Grundschulalter
Neukunden gehören im Bankensektor zu einer umkämpften Zielgruppe. Und anscheinend ist manchem Kreditinstitut jedes Mittel recht, um sich einen neuen Kundenstamm zu verschaffen. Diesen Eindruck erwecken zumindest Presseberichte im Zusammenhang mit der Hamburger Sparkasse. Die HaSpa hat anscheinend das Potenzial junger Kunden, speziell derer im Grundschulalter erkannt.
Geldkarten für das Schulessen
Gemeinsam mit einer Grundschule hat man Eltern “empfohlen”, für den Nachwuchs ein Girokonto zu eröffnen, da das Essen in der Schulkantine mit Geldkarte bezahlt werden soll. Eine Tatsache, die nicht nur in der Öffentlichkeit Kopfschütteln auslöst. Auch die vorstehende Schulbehörde zeigte sich alles andere als begeistert. Und hat die Grundschule angewiesen, in einem Schreiben auf die weiterhin bestehenden Zahlungsmöglichkeiten hinzuweisen.
Möglicher Imageschaden für die HaSpa
Bereits in den vergangenen Wochen tauchte die Hamburger Sparkasse in den Schlagzeilen auf, da man in der Bank psychologische Kundenprofile angelegt hatte. Der aktuelle Fall um das Schulessen und die Kundengenerierung dürfte für das Bild der Sparkasse alles andere als positiv sein. Vielmehr zeigt der Fall, wie erbittert der Wettbewerb um Neukunden geführt wird.

