Warm ist teuer
Heizöl sorgt für teuren Winter 2011/2012
Die zuletzt gestiegene Inflationsrate scheint Verbraucher kaum zu beeindrucken. Zumindest ist der Index der Gesellschaft für Konsumforschung überraschend gestiegen. Ob sich der Trend zu mehr Konsum allerdings ins kommende Frühjahr retten wird, ist fraglich. Wie mehrere Online-Magazine, wie “Spiegel-Online”, berichten, sind die Preise für Heizöl erheblich gestiegen.
Dabei stützen sich die Medienberichte auf Untersuchungen mehrerer Preisvergleichsportale im Internet. Mit einem Stand von rund 87 Euro pro 100 l Heizöl stehen die Energiepreise wieder auf einem Drei-Jahres-Hoch. Zuletzt 2008 kletterten die Heizölpreise auf ein Niveau von mehr als 100 Euro pro 100 l Brennstoff.
Steigende Energiekosten befürchtet
Was auf die Verbraucher unter dem Strich tatsächlich zukommt, lässt sich derzeit nur raten, denn wie hoch der Verbrauch an Heizöl tatsächlich ausfallen wird, hängt unter anderem vom kommenden Winter ab. Eine anhaltend lange Frostperiode ähnlich dem vergangenen Jahr dürfte dazu führen, dass einige Mieter deutlich tiefer in die Tasche werden greifen müssen.
Energiesparen wird immer wichtiger
Schützen können sich Mieter gegen den Preisschub beim Heizöl so gut wie nicht, da sie kaum einen Hebel in der Hand halten, um beispielsweise den Anbieter zu wechseln. Was bleibt, ist ein energiesparendes Verhalten. Dazu gehört auch das Lüften, welches gerade in der kalten Jahreszeit zu einer gewissen Herausforderung werden kann.
Darüber hinaus kann es sich lohnen, nicht jeden Raum der Mietwohnung voll zu beheizen. Wesentlich mehr Spielraum haben Eigenheimbesitzer. Wer das Glück hat, einen alten Festbrennstoffheizkessel in Betrieb zu halten, kann den steigenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagen.

