Hypothekenkrise wütet weiter

Dass sich bei der amerikanischen Hypothekenkrise aktuell kein Ende abzeichnet und sie wie ein Wirbelsturm die Wirtschafts- und Bankenlandschaft in Aufruhr hält „bestätigt“ jetzt auch die weltweit agierende Schweizer Großbank UBS.

Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres beendeten die Schweizer Banker mit einem satten Vorsteuerverlust von rund einer halben Milliarde Euro. Dramatisch auch der Kurs der Aktie nachdem die Entwicklung bekannt gegeben wurde. Aber nicht nur die UBS steht gewaltig unter Druck. Viele europäische Banken leiden unter der aktuellen Lage.

UBS eröffnete den voraussichtlichen Reigen der schlechten Nachrichten mit dieser Gewinnwarnung. Schärfster Konkurrent, die Credit Suisse, schließt sich diesen Zahlen und Prognosen bisher nicht an und geht weiterhin von schwarzen Zahlen im dritten Quartal aus. Dennoch halten Experten die Pressemeldung der Credit Suisse für nicht all zu aussagekräftig, auch wenn man davon ausgeht, das die Credit Suisse stets besser abgesichert war als Konkurrent UBS.

Zu Handelsbeginn sind die meisten europäischen Bankentitel in den Keller gegangen und Aufgrund des hohen Verlustes räumt auch der Chef der Investment Bank seinen Stuhl. Angeblich soll Konzernchef Marcel Rohner selbst diesen Posten übernehmen. Zudem sollen wegen der laufenden, schlechten Entwicklung im Rahmen einer Umstrukturierung bis Jahresende 1.500 Stellen abgebaut werden.

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