Immer mehr Tagesgeld-Konten senken Zinssatz

Während sich in allen einschlägigen Zeitschriften und Portalen inzwischen für investitionswillige Anleger alles um die Abgeltungssteuer und die Sparaussichten im alten Jahr handelt, wird beim Tagesgeld langsam aber sicher die Rendite allerorten geringer.

Auch wenn es einige spannende Angebote mit guter Rendite geben mag, meist sind die Rahmenbedingungen bei diesen Angeboten so gestrickt, dass sie nur für Depotbesitzer und Neukunden sinnvoll sind.

Die große Mehrheit der Banken senkt derzeit die Zinssätze. Hierbei machen die 1822direkt und viele andere Banken leider keine rühmlichen Ausnahmen für interessierte Tagesgeld- und Festgeldfans unter den Verbrauchern. Inzwischen sind im Mittel fast überall nur noch Zinssätze um 3 Prozent oder nur geringfügig mehr die Regel unter Berücksichtigung aller Kosten und der steuerlichen Rahmenbedingungen.

Die Laufzeiten spielen dabei inzwischen nach der Leitzinssenkung nur noch bedingt eine wichtige Rolle. Besonders gut beobachten sollten Anleger bei der Abwägung von Sinn und Unsinn bestimmter Tagesgeldkonten vor allem die Mindest- bzw. Maximaleinlagen. Ebenso sollte auf die Einlagensicherung durch den Bund geachtet werden.

Sonst locken am Ende vielleicht zwar hohe Renditen. Doch wirft es die Bank in der Krisenzeit aus der Spur, ist im schlimmsten Falle nichts mehr übrig vom Ersparten. Gerade jetzt, da viele verstärkt Wert auf den Faktor Sicherheit legen, muss die Einlagensicherung im Hinterkopf behalten werden.

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