Immobilien für Deutsche wichtigste Altersvorsorge
Einer Trendstudie des Internet-Vermittlers PlanetHome zufolge sehen 86 Prozent der Deutschen eine Immobilie als gut geeignete Altersvorsorge. Die gesetzliche Rente landet dabei abgeschlagen mit 21 Prozent auf dem letzten Platz. Inzwischen ist es in das Bewusstsein der Bürger vorgedrungen, dass sie sich auf die staatliche Rente nicht verlassen können.
Darüber hinaus erkennen viele auch, dass selbst eine zusätzliche private Rentenversicherung für ein sorgenfreies Rentenleben nicht ausreicht. Vor allem die Mietkosten werden im Alter einen derzeit noch nicht spürbaren finanziellen Kostendruck aufbauen. Weil die staatliche Rente in den kommenden Jahren Prognosen zufolge weiter sinken wird, werden Immobilienbesitzer im Rentenalter monatlich einige hundert Euro mehr in der Geldbörse haben.
Der Studie zufolge spielen neben den Immobilien aber auch andere Vorsorgemodelle eine wichtige Rolle. 61 Prozent der Befragten sehen in einer private Renten- oder Lebensversicherung eine Absicherung für das Rentenalter, 45 Prozent die Riesterrente als richtige Wahl bei der Altersvorsorge. Auf eine betriebliche Altersvorsorge setzen immerhin 67 Prozent. Abgeschlagen rangieren risikobehaftete Formen der Vorsorge, wie Aktien und Aktienfonds (23 Prozent) oder alle Formen von Anleihen (30 Prozent), auf den hinteren Rängen.

