Jugendliche gehören zu den eifrigen Sparern
Vieles wird der Jugend heute nachgesagt. Dass sie für die Zukunft spart, gehört sicher nicht dazu. Dabei zeigt eine Umfrage der Deutschen Bank jetzt ein ganz anderes Bild. Angehörige der Altersgruppe zwischen 14 und 25 Jahren legen demzufolge pro Monat eine stattliche Summe zurück. Von durchschnittlich 480 Euro, die den Jugendlichen zur Verfügung stehen, wandern 98 Euro auf die hohe Kante.
Dabei stehen nicht immer nur Konsumwünsche im Vordergrund. Mit 25 Prozent ist der Anteil derer, die bereits ihre Altersvorsorge im Blick haben, erstaunlich hoch. Doppelt so viele sparen aber auf Auto, Fernseher oder Reisen. Im Gegensatz zu den Jugendlichen, die rund ein Fünftel ihres Einkommens zurücklegen, ist die Sparquote anderer deutscher Haushalte mit rund elf Prozent wesentlich niedriger.
Sparplan und Sparbuch liegen vorn
Betrachtet man die Formen der Kapitalanlagen, zu denen die Jugendlichen greifen, liegen Sparplan und Sparbuch ganz klar in Führung. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer hat auf Tagesgeld im Portfolio und rund 20 Prozent einen Bausparvertrag. 15 Prozent setzen auf die langfristige Geldanlage in Form von Riesterverträgen. Grundsätzlich sollten sich Jugendliche bei der Geldanlagen Möglichkeiten offenhalten und auf Flexibilität setzen. Gleichzeitig lohnt sich der Blick nach rechts und links, ob Arbeitgeber über vermögenswirksame Leistungen oder die betriebliche Altersvorsorge Schützenhilfe leistet.

