Kassensterben geht weiter
Die schwarz-gelbe Regierung in Berlin hat das Erreichte im Gesundheitswesen 2010 wie den großen Wurf gefeiert. Dabei haben Experten bereits kurz nach Verkündung der Maßnahmen auf die Schwachstellen hingewiesen. Und solange sich nicht substanzielle Verbesserungen ergeben, dürfte es daher auch mit dem Sterben der Krankenkassen weitergehen.
Zahl der Kassen schrumpft
Eine Entwicklung, die bereits in der Vergangenheit zu einem spürbaren Schwund bei den Krankenkassen gesorgt hat. So ist allein in den letzten 24 Monaten die Zahl dramatisch gesunken. Und das Kassensterben dürfte noch weitergehen. Die Steria Mummert Consulting geht davon aus, dass allein bis Ende 2012 noch einmal 20 Kassen verschwinden.
Allerdings sind die Krankenkassen nicht einfach weg. Ein willkommenes Instrument sind Fusionen. Getreu dem Motto: Bigger is better schließen sich Kassen zusammen, bündeln ihre Ressourcen und stärken die Position gegenüber den Anbietern von Medizindienstleistungen. Einerseits für den Kunden ein Gewinn. Auf der anderen Seite aber auch irritierend. Und damit für die Beziehung zwischen Krankenkasse und Versichertem problematisch.
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