Keine Einigung bei Geldautomaten-Gebühren

Wer an Geldautomaten fremder Banken Geld abhebt, sollte schon über ein gut gefülltes Konto verfügen. Derzeit werden pro Bargeldverfügung teils saftige Gebühren von den Banken für diesen Service erhoben. Und allem Anschein nach wird sich an dieser Tatsache so schnell auch nichts ändern.

Eigentlich wollte man sich in der deutschen Hochfinanz auf einheitliche Gebühren einigen – bis Ende des Monats. Eine Einigung scheint aber nicht in Sicht. Entsprechendes ist am Mittwoch in der Presse zu lesen. Die Berichte stützen sich auf Informationen aus Insiderkreisen, die in die Verhandlungen zwischen den Privat- und Volksbanken sowie Sparkassen beteiligt sind.

Weiter regionale Unterschiede wahrscheinlich

Bislang sind die Verhandlungen an den unterschiedlichen Positionen der Banken gescheitert. Während die Privatbanken eine Gebühr in Höhe von zwei Euro als Obergrenze planen, wollen die Sparkassen und Volksbanken einen anderen Weg gehen. Die Kosten der Abhebung sollen direkt angezeigt werden – und sich durch den Wettbewerb absenken. Ob das Kartellamt damit einverstanden ist, bleibt fraglich.

Schließlich ist dieser Schritt keine Garantie für niedrige Gebühren. Angesichts der Tatsache, dass jede Fremdverfügung nur wenige Cent kostet, aber mit mehreren Euro abgerechnet wird, ist der Unmut einiger Banken über das Einschreiten der Kartellwächter nachvollziehbar. Auf niedrige, einheitliche Gebühren wird man also noch warten müssen.

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