Kostenloses Girokonto der deutschen Bank
In den hart umkämpften Markt der Privatkunden greift nun auch die Deutsche Bank wieder ein. Mit einem kostenlosen Girokonto kommt nun auch Deutschlands umfassendstes Geldinstitut wieder zurück an die Front, von der sich das Unternehmen zunächst mit einer Schlappe um die Marke Deutsche Bank 24 zurück gezogen hatte.
Erst 2006 hatte die Deutsche Bank massiv investiert und nicht nur die 98 Filialen der Norisbank direkt erworben, sondern auch gleich den Markennamen mit übernommen. Das Geschäft aus dem vergangenen Jahr hatte damals ein Auftragsvolumen von etwa 420 Millionen Euro.
Nun ist genau diese Norisbank der Vertriebszweig der Deutschen Bank für das neue kostenlose Girokonto. Zwar schockt dieser Schachzug die Konkurrenz nicht, aber den Kunden freut es, denn noch mehr Wettbewerb ist dadurch zu erwarten. Auch der Bereich der privaten Finanzierungslösungen soll innerhalb der Struktur der Norisbank verstärkt und ausgebaut werden.
Vorreiter der kostenlosen Girokonten ist die schwedische SEB schon vor einigen Jahren gewesen. Institute wie die Volks- und Raiffeisenbanken zogen nach. Inzwischen halten sich nur noch die Sparkassen zurück, die aber dennoch immer noch das Geschäft mit den privaten Konsumenten dominieren. Zwar bleibt das Privatkundengeschäft in Sachen Girokonten nicht so lukrativ, wie die Investmentschiene, doch die Einnahmen sind stetig und deswegen ein guter Grund, den Markt wieder zu umkämpfen.

