Beitragserhöhung
Krankenversicherung wird teurer – sowohl GKV als auch PKV
Die Inflation belastet nicht nur die Brieftaschen der Bürger, sondern auch die gesetzlichen wie auch die privaten Krankenversicherungen. Während es als ausgemacht gilt, dass dadurch die Kosten für die Krankenversicherung steigen werden, wird von den Experten nur noch darüber diskutiert, in welchem System – im gesetzlichen oder privaten – die Beiträge stärker steigen werden.
5 Prozent Preisanstieg jährlich
Durchschnittlich werden je Jahr Preisanstiege von 4 bis 5 Prozent für die medizinischen Bereiche verzeichnet, die nach einer Studie der Deutschen Aktuarvereinigung an die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit jährlich durchschnittlich 3,1 Prozent weitergegeben werden. Bei den Privatversicherten (PKV) kam die Studie sogar auf einen Anteil von 3,3 Prozent. Eine weitere Studie kam auf andere Ergebnisse. Hiernach beträgt die Beitragsanpassung bei der GKV durchschnittlich 2,4 Prozent und bei der PKV sogar 3,9 Prozent. Welche Studie nun richtig ist, ist ein Streitpunkt unter den entsprechenden Experten.
Fakt ist, dass unabhängig von GKV oder PKV in jedem Fall mit einem weiteren Anstieg der Beiträge zu rechnen ist.
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